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Freitag, 10. August 2018

Über den "Pass" vom Siegerland ins Sauerland


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Radtouren durch die Landschaft. Der Helm ist immer wichtig! (Alle Abbildungen (c) presseweller)

Eine kleine Fahrrad- oder Motorradtour 

mit Steigungen und erfrischenden Abfahrten


Siegerland. 10. August 2018 (DiaPrw). Für diese Fahrrad- oder Motorradtour aus dem Sieger- ins Sauerland und zurück muss man rund 60 Straßenkilometer über Bundes- und Landstraßen unter die Räder nehmen. Schön: am Übergang zwischen den Regionen geht es über eine passartige Straße. Die Strecke ist landschaftlich reizvoll.

Start ist in Siegen, Kochs Ecke. Über Oberstadt und Giersberg müssen Radler fest in die Pedale treten oder beim Pedelec den E-Motor einen guten Teil übernehmen lassen. Bei der Abfahrt nach Dreis-Tiefenbach kann man sich den Wind um die Ohren sausen lassen. Unten an der Ampel am Ende der Gefällstrecke fahren wir erst links und kurze Zeit später wieder rechts ab über Eckmannshausen und Herzhausen Richtung Hilchenbach. Zwischendurch wartet eine weitere Steigungsstrecke. Am Ende der Abfahrt wird Allenbach erreicht. Rechts ab nach Hilchenbach. Von der Umgehungsstraße den Abzweig nach links Richtung Innenstadt nutzen und dort rechts Richtung Helberhausen abzweigen. Die Strecke mit den beschaulichen Dörfern führt über Hadem und schließlich hinter Helberhausen bis nach Oberndorf. Bis hier sind es rund 23 Kilometer.

Schön, der Hilchenbacher Markt. 

In Hilchenbach lohnt sich ein Stopp: schöne Fachwerkhäuser am Markt, überragt von der leicht erhöht stehenden Kirche, und Einkehrmöglichkeiten.

Über die Bergstraße ins Sauerland
Wie ein Pass zieht sich die Straße durchs Rothaargebirge. Auf der rund drei Kilometer recht steil bergauf durch Wald führenden kurvigen Straße müssen sich Radler ein bisschen quälen. Die Berghöhen ringsum führen bis auf über 500 und 600 Meter. Endlich oben gibt es dann, wieder auf rund drei Kilometern, Entspannung und Erfrischung auf der schon im Sauerland liegenden Abfahrt durch Nadelwald und später im Talbereich an Wiesen entlang. Wir sind in Heinsberg. Nun kann es auf selber Strecke zurückgehen. 

Idyllische Tallandschaft in Würdinghausen im Sauerland.

Wir fahren noch rund acht Kilometer nach Würdinghausen bis zum Abzweig Richtung Olpe und schleißlich über Welschen-Ennest und – mit weiterer kurvenreicher Bergstrecke – nach Kreuztal-Krombach und zurück nach Siegen. Insgesamt etwa 77 Kilometer.
In diesem Gesamtbereich gibt es für Motorradfahrer viele weitere Strecken, um über kurvenreiche Mittelgebirgsstrecken zu cruisen.

Hinweis: Die Strecke wurde von uns im Mai 2018 motorisiert ausschließlich über Bundes-, Land-, Kreis- und Ortsstraßen abgefahren. Zur Befahrbarkeit, Straßenzustand, eventuellen Sperrungen usw. sollte man sich vor der Tour informieren. Wir können keinerlei Gewähr dafür übernehmen. Außerdem bleibt Irrtum in allen Fällen vorbehalten. Wir empfehlen Straßen- oder Tourenkarten mit gutem Maßstab, für Radfahrer Radkarten, um eventuell hier und da Fahrradwege nutzen zu können. Bei Pedelec-/ E-Bike-Nutzung ist es für die Hin- und Rückfahrtstrecke ratsam, wegen der verschiedenen Bergstrecken nur mit voll geladenem Akku zu fahren oder, noch besser, einen Zweitakku im Gepäck zu haben. Fotos aus verschiedenen Jahren.

Auf unserer Seite „Bike-Click“ bei www.presseweller.de erhalten Sie immer Hinweise zu unseren Zweiradthemen und Berichten in unserem Bike-Lust-Blog.

Donnerstag, 18. August 2016

Bike-Tour: Vom Siegerland nach Hessen


Erste Etappe Haincher Höhe: toller Ausblick. (Fotos (c): presseweller)


Kurvenreich über die Haincher Höhe zur langen Abfahrt


Siegerland (bike-click/ presseweller). Okay, bei dieser Rad- oder Motorbiketour sind für ausgesprochene Kurvenfreaks nur die Anfahrt auf die Haincher Höhe sowie zur Eremitage ein Erlebnis. Es gibt aber einige fordernde Steigungen und steile Bergabfahrten. Schön ist auch die reizvolle Landschaft mit dichten Wäldern, Wiesen und Orten. Na klar, auch der weite Ausblick von oben. Vom Startpunkt Helgersdorf im Netpher Land sind es rund 56 Kilometer bis Siegen. Wer in Siegen startet, muss rund 14 Kilometer mehr unter die Pedale nehmen.

Der Ausgangspunkt Hainchen für die kurvenreiche Höhenfahrt ist rund drei Kilometer nach Helgersdorf erreicht. Dann windet sich die Straße in 4,5 Kilometern (km) auf den Scheitel. Die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen ist erreicht. Wer weiter oben anhält, hat einen wunderschönen Blick in Richtung Rothaargebirge/ Lahnhof sowie nach Irmgarteichen und weiter.


In Hainchen gibt es Hinweisschilder, hier Richtung Hessen, für Radler.


Die Abfahrt genießen

Nach der Kehre kommt die lange Abfahrt. Rechts liegt ein Parkplatz, von wo man zur Dillquelle gelangen kann. Nach rund vier Kilometern wird der Talbereich, in Rittershausen erreicht. Wir folgen der Beschilderung Dillenburg. Dorthin, knapp 17 Kilometer, geht es relativ eben. Achtung: Auf dieser Strecke sind Umgehungsstraßen und Autostraßen. Radler müssen durch die Dörfer fahren oder die teilweise vorhandenen Radwege nutzen. Vorm Autobahnanschlussbereich von Dillenburg Richtung Haiger/ Siegen muss man rechtzeitig vorher abbiegen! Von Dillenburg sind es etwa sechs km nach Haiger. Auch hier ist es mit dem Fahrrad sinnvoll, durch den Ort zu fahren. Man gelangt nach Allendorf, von wo es wieder bergauf geht. Bis zur mittleren Lage, Shellkreuz vor der Autobahnauffahrt, hat man wieder vier km festen Pedaltritt hinter sich. Es geht aber weiter bergauf, teils nur leicht steigend. Bei der Abfahrt nach Wilgersdorf ist das meiste geschafft. Bald kommt als Entschädigung die rasante, rund vier km lange Abfahrt mit teils 14 Prozent Gefälle (%) und wenigen Kurven nach Wilnsdorf. Weiter unten, aber noch hoch, gibt es ein eindrucksvolles Bild auf den Ort. So verlockend 14 % sein mögen: Die Vorsicht sollten Biker nie außer Acht lassen!


Rechtsseitig gibt es einen Parkplatz: weiter zur Dillquelle.


Hoch nach Rödgen

Von Haiger nach Wilnsdorf sind nun gut zwölf km bewältigt, mal schnaufend, mal im Abfahrts-Fahrtwind. Die nächste Steigung kommt aber gleich, und zwar hinter dem Kreisel, Ausfahrt Richtung Siegen - nicht BAB!. Es geht in den Höhenort Rödgen, etwa fünf Kilometer. Nach der kleinen Steigung am Ortsausgang führt die Straße, mit verschiedenen Kurven, überwiegend bergab. Nach 2,5 km ist die Eremitage – rechts ein Einkehr-Restaurant-Café mit Terrasse – erreicht. Ein kurzes Stück dahinter beginnt ein breite Straße mit wenig Gefälle. Das ist aber nur bis zum rechtsseitigen Lindenberg-Sportplatz so. Dann kommt das Steilstück mit zwölf % Gefälle, Kurven und teils Tempo 30, das bis Siegen führt. Von der Eremitage aus wird nach knapp vier Kilometern im Tal der Kreisel erreicht. Wer von hier zurück nach Helgersdorf will, fährt im Kreisel rechts, Richtung-Kaan-Marienborn, aus. Über Flammersbach und Deuz wird nach gut 13 km Helgersdorf erreicht.
Wegen der Gefäll- aber auch meist gleich langen Abfahrtsstrecken kann man für die Basistour Helgersdorf – Siegen je nach Kondition um die fünf Stunden rechnen. Zurück bis zum Ausgangsort muss man noch etwas über eine Stunde einkalkulieren.


Mal steil, mal kurvenreich: Motorbiker schätzen das auch.


Am Wegesrand

Wer Zeit und Muße hat, kann sich das eine und andere anschauen, ein paar Tipps: Hainchen – ehemaliges Wasserschloss; Dillenburg – Burg mit Kasematten und dem weithin sichtbaren Wilhelmsturm; Haiger – schöne Altstadt. Im Bereich des Siegerlandes zum Teil typische Backhäuser (Backes) und Hauberge, die besondere Niederwaldform.
Je nach Seitenaufbau auf Ortsteile oder Freizeit/ Tourismus gehen.

Wichtige Hinweise: Die Streckenführung erfolgte über Bundes-, Land-, Kreis- und Gemeindestraßen, um auch das Motorradbiken zu berücksichtigen. Radfahrer sollten, da wo es sich anbietet oder vorgeschrieben ist, Radwege nutzen. Klar, dass ausgewiesene Autostraße nicht benutzt werden dürfen! Vom Abzweig im Bereich Dietzhölztal Richtung Dillenburg ist wohl ein Radweg angelegt, der weitgehend an der Straße entlang führt, aber – positiv – nicht auf der Straße ist! Für die Befahrbarkeit, kurzzeitige oder längerfristige Sperrungen wird keine Gewähr übernommen. Kilometer- und Zeitangaben sind Zirka-Werte, Gefäll- und Steigungsangaben der Beschilderung entnommen. Irrtum bleibt generell vorbehalten. Radfahrern wird empfohlen, sich entsprechende Karten zu besorgen. Damit können zum Teil auch Nebenwege besser genutzt werden.
Hinweise zu verschiedenen Biketouren, auch in Österreich mit Grenzbereich Italien und Slowenien, gibt es unter „Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de


Dienstag, 6. Mai 2014

Tour in Kärnten mit 18-Prozent-Steigungen


Mit 18 Prozent geht es die Kreuzen in Kärnten rauf und später runter. (Foto: presseweller)


Vom Fuße des Nassfelds über Windische Höhe und Kreuzen

6. Mai 2014. (Dialog/Bikeclick). Windische Höhe und Kreuzen, beides in Kärnten, verlangen intensive Beinarbeit. Bei Steigungen bis 18 Prozent müssen Radler auf beiden Passstraßen feste in die Pedale treten. Wer eine Tour über beide machen will, kann – auf kürzestem Weg - entweder in St. Stefan im Gailtal oder auf der anderen nordöstlichen Seite in Paternion oder Feistritz starten. Die hier vorgestellte mehrstündige Tour umfasst hin und zurück rund 80 Kilometer und beginnt in Tröpolach am Fuße des Nassfelds.
Wer nicht auf der Straße fahren will, nutzt bis hinter den Pressegger See den Gailtalradweg R3. Man muss auf jeden Fall bis ein kurzes Stück hinter St. Stefan fahren. Dort gibt es von der Bundesstraße links einen Abzweig, der auf „Windische Höhe“ hinweist. Auf der teils engen und später kurvenreichen Bergstraße muss direkt feste auf rund sechs Kilometern bei überwiegend 18 Prozent Steigung pedaliert werden. Vom Ausgangspunkt sind es bis zur Höhe rund 28 Kilometer. Im idyllischen Hochtal geht es dann ein Stückchen flach weiter, bevor die rund vier Kilometer lange Abfahrt kommt.
Kann man im Talbereich wieder etwas verschnaufen, steht schon gleich die nächste Runde an.
Es geht direkt auf die Kreuzen, Steigung wiederum 18 Prozent. Nach knapp zwei Kilometern ist es geschafft. Dann wieder vier Kilometer luftige Abfahrt ins Tal. Je nach Ziel sind so um die 40 Kilometer bewältigt.  Nach Verschnaufpause und Einkehr wieder zurück. Ein Trost: Die Windische Höhe hat von der Nordseite „nur“ 16 Prozent Steigung. Mit dann insgesamt so rund 80 Kilometern war es dann ein – hoffentlich – schönes Raderlebnis, das von der landschaftlichen Seite her ebenfalls reizvoll ist. Da es sich um normale Straßen mit auch Autoverkehr handelt, sollte man wegen der teils sehr engen Kurven vorsichtig fahren. Wer noch Radlust hat, kommt von der Nordseite aus auch zum Weissensee.  
Wem es nach der Rückkunft noch nicht reicht, steigt von Tröpolach aus noch aufs Nassfeld auf, hin und zurück rund 24 Kilometer.
Diese Tour über die Pässe bietet sich auch für Motorbiker an. (presseweller)


Samstag, 5. April 2014

Einfahrtour Siegerland: Über den Rothaar-„Pass“





 Auf der Höhe liegt auch gleich das Quellgebiet der Sieg. Die neue Anlage erscheint allerdings weit weniger authentisch als die alte klare Kennzeichnung mit Quellfassung.     (Foto: presseweller)



Schöne Abfahrten nach den Steigungsstecken


4. April 2014. Siegen (Bikeklick). Wie in vielen anderen Regionen lädt auch das Siegerland aufgrund des freundlicheren Wetters seit wenigen Wochen zu Radtouren ein, ob mit normalem Fahrrad oder Pedelec. Zum Einfahren hier eine kurze Tour mit Steigungsstrecken über den Rothaarkamm von Siegen ins Wittgensteiner Land  nach Feudingen. Eine Tour rund 30 Kilometer.

Von Siegen-Mitte geht es über die Spandauer und Frankfurter Straße über den Kreisel nach Kaan-Marienborn und dort über die Hauptstraße geradeaus weiter nach Feuersbach. Kurz nach Beginn des Feuerbacher Tals, „Feuersbacher Furt“, zweigt rechts die Straße nach Niederdielfen ab. Die Fahrt geht hier bei der Tour aber in leichter Linkskurve weiter nach Feuersbach und über die Höhe nach Deuz. Vom Niederdielfen-Abzweig an steigt die Straße sanft an, ab Feuersbach steiler bis zur Höhe. Bis dahin sind es vom Abzweig rund 3,5 Kilometer. Der steilere Anstieg von Feuerbach aus ist nach zirka 1,5 Kilometern absolviert. Dann steht bis Deuz erst einmal ein erfrischende Abfahrt an.
Einige Meter nach dem Ortsschild – links der alte Deuzer Bahnhof – zweigen wir an der Ampel links ab und nach wenigen Metern in der Kurve wieder rechts  Richtung Bad Laasphe usw. Die Straße führt dann relativ eben über Grissenbach und Nenkersdorf bis nach Walpersdorf, das Kohlenmeilerdorf.  Unterwegs kann man hier und da Typisches aus dem Siegerland sehen: Hauberge. Bewirtschaftete Niederwälder, je nach Jahrezeit in verschiedener Bearbeitung. Hinter Walpersdorf liegt links, vor dem passartigen Aufstieg zum Kamm des Rothaargebirges, auch der Kohlenmeilerplatz. Übrigens einer der wenigen Orte in Europa, an dem noch in gewisser Regelmäßigkeit das Köhlerhandwerk beobachtet werden kann!
Spätestens ab hier muss man heftiger in die Pedale treten. Der kurvenreiche Rothaar-„Pass“ beginnt und führt bis auf über 600 Meter Seehöhe. Gute fünf Kilometer heißt es jetzt „feste in die Pedale treten“, bis die Höhe erreicht ist. Beim Pedelec kann man sich auf hoher Stufe vom Elektromotor unterstützen lassen. Nur ein paar Meter rechts von der Höhe liegt die Siegquelle. Kann man sich mal anschauen.Das Fassungsgebiet wurde neu angelegt. Ob's besser ist als vorher?
Sowohl bei der Hinfahrt als auch bei der späteren Rückfahrt sollte man auf dieser Rothaarstraße besonders umsichtig fahren, weil die Straße nicht allzu breit ist und es Autoverkehr gibt – an Wochenenden meist mehr als werktags. Interessanterweise ist die Aufwärts-Tempobeschilderung auf 50 km/h gesetzt, bergab teils nicht oder zum Teil auf 70 km/h begrenzt. Warum das so ist, wird man nur bei den Behörden wissen.  
Aber weiter. Hinter der Höhen-Kurve ist man in Wittgenstein. Auf der weiteren Strecke und der relativ breiten Straße lässt sich die lange Abfahrt ins Tal der Lahn genießen.  In Volkholz endet die Abfahrt, dann geht es relativ eben über die Lahn-Ferienstraße weiter zum Ziel, Feudingen. Rund 30 Kilometer geradelt. Je nach Tempo und Kondition ab geschätzten rund zweieinhalb Stunden.
Rückweg in anderer Reihenfolge wie vor oder auch von Deuz über Netphen, Dreis-Tiefenbach und Weidenau nach Siegen.
Hier und da können Nebenstrecken genutzt werden oder zum kleinen Teil auch Radwege. Mit guter Karte oder eventuell GPS ist es ebenfalls möglich, teils Waldstrecken zu fahren.
Wer sich stärken will: Entlang der Straßenroute bestehen mehrere Einkehrmöglichkeiten.


Samstag, 6. Juli 2013

Von der Geest in die Nordheide



Gut: Radwege von der Straße klar getrennt. Idyllische Ausblicke. (Foto: presseweller)



Mit dem Radel zum Museumsbauernhof


Juli 2013. (Dialog). Radfahrer haben es in weiten Teilen Norddeutschlands gut: Es ist relativ flach, und vor allem gibt es viele Radwege, oft von der Straße deutlich und breit durch Grün oder leichte Böschung getrennt. Das erhöht die Sicherheit. Viele Wege sind netzartig verbunden. Zu Schauen gibt’s reichlich, wenn man in die Orte oder Dörfer fährt. Die folgende Tour von der Geest in Sauensiek bis zum Museumsdorf in Wennerstorf in der Heide lässt sich auch gut mit dem Rad fahren.

In Sauensiek, zwischen Sittensen und Buxtehude, geht es auf dem linksseitigen Radweg Richtung Sittensen bis zum Abzweig Richtung Holvede/Hollenstedt. Bereits nach drei Kilometern ist Halvesbostel erreicht. Wir nennen das Dörfchen hier, weil es dort eine seltene Pferderasse, die Knappstrupper, gibt. Der Radweg führt über Holvede – links ab – nach Hollenstedt, eine lebhafte Gemeinde mit Einkaufsmärkten, Geschäften und Gastronomie. Dort folgen wir dem Schild Dierstorf und weiter über die meist kombinierten Fuß- und Radwege bis Drestedt. Ja, es wird ein bisschen hügelig, man muss schon fester in die Pedale treten. Nach knapp 20 Kilometern vom Ausgangsort erreichen wir Trelde. Hier geht es nun der B3 entlang bis zum Schild Wenzendorf, insgesamt rund sieben Kilometer ab Trelde. Wir fahren nach Wenzendorf und sehen dann den Wegweiser nach Wennerstorf, rechts ab. Nach rund einem Kilometer über die kleine Straße sind wir am Ziel, vom Ausgangspunkt gut 28 Kilometer entfernt.
Im Dorf lohnt es sich, den Museumsbauernhof mit seinen Anlagen anzuschauen.Der „Smeds Hof“ mit den erhaltenen historischen Hofanlagen wird dem ökologischen Landbau nach bewirtschaftet. Da gibt’s noch richtige Bauerngärten zu sehen, einen Lehmbackofen und vieles mehr. Der Bauernhof ist außer über Weihnachten/Neujahr (23. Dezember 13 bis 6. Januar 2014)das ganze Jahr geöffnet. Samstags und sonntags hat das Hofcafé geöffnet, in dem es leckeren Kuchen und mehr gibt.
Gestärkt geht es dann auf die Rückfahrt, wofür wir eine kürzere Route ausgesucht haben. Nach der Ausfahrt aus Wennerstorf achten wir nun auf die Beschilderung Hollenstedt. Nach rund sechs Kilometern sind wir bereits da. Der Weg führt nun über Rahmstorf und Beckdorf. Dort biegen wir links ab und haben nach rund vier Kilometern wieder den Ausgangspunkt Sauensiek erreicht – insgesamt rund 20 Kilometer. Im Ort kann man nicht nur übernachten, sondern auch auf Gutes einkehren. Der alteingesessene „Klindworths Gasthof“ ist dafür bekannt. Gleich nebenan gibt es auch ein Freibad.
Als schöner Ausflug lässt sich diese Tour natürlich auch mit dem Pedelec, mit Motorrad oder wie hier mit dem Auto fahren. Von Sauensiek aus bieten sich viele weitere lohnenswerte Strecken an, ob kurzen Weges zum Aussichtsturm Litberg, mit 65 Metern die nach Gemeindeangaben höchste Erhebung im Landkreis Stade, oder beispielsweise nach Harsefeld, Stade und ins Alte Land, nach Zeven und Bremervörde. (presseweller)

Mehr Infos: www.sauensiek.de (auch mit Radwegekarte)
Weitere Streckenbeschreibungen, auch im Norden, unter Bike-Click bei http://presseweller.de

Wie bei allen unseren Tourenvorschlägen und -beschreibungen: Kilometerangaben Zirka-Werte,
keine Gewähr für Radwege und aktuelle Befahrbarkeit, Öffnung und Zugang von beschriebenen Objekten. Zeitangaben werden weitestgehend nicht gemacht, da sie von der individuellen Fahrweise abhängen.



Samstag, 4. Mai 2013

Biken: Von Kärnten bis Oberkrain



Landschaftlich reizvoll, vom Gailtal in Kärnten über Italien nach Slowenien, hier Kranjska Gora, zu radeln oder mit dem Motorrad zu fahren. Ist das Fahrrad nicht dabei: Es lassen sich auch unterschiedlichste Räder ausleihen. (Foto/Montage: presseweller)



Mit dem Fahrrad bis zur Grenze relativ leicht / Kurven für Motorbiker


Wer im Südwesten Kärntens wie im Gailtal seinen Urlaub verbringt, kann mit Fahrrad und Motorbike schöne Touren unternehmen. So kann es zum Beispiel relativ leicht von Hermagor-Pressegger See nach Oberkrain gehen, vorläufige Endstation Kranjska Gora.
Radler steigen in Hermagor in den Gailtal-Radweg (früher Karnischer Radweg) ein, der bis nach Villach in östlicher und nach Kötschach-Mauthen in westlicher Richtung führt und insgesamt rund 90 Kilometer lang ist. Unter http://www.bickeclick.de sind verschiedene Touren beschrieben. Für Weiterfahrten besteht die Möglichkeit, auf den Drautal-Radweg zu wechseln.
Der Gailtal-Radweg führt teils an der Gail entlang, wobei hier in dieser Richtung mit dem Fluss gefahren wird. Das heißt, dass der Pedaltritt leichter ist, als gegen den Flusslauf zu fahren. Auf der Fahrt genießt man das Bergpanorama der Gailtaler Alpen im Norden und des Karnischen Hauptkamms im Süden. Schon etwa ab Nötsch liegt nördlich das mächtige Massiv des Dobratsch vor den Augen, im Südosten erkennt man bereits die Julischen Alpen in Slowenien. Nach zirka 33 Kilometer verlassen wir bei Arnoldstein den Radweg und biegen Richtung Italien, nach Tarvisio, ab, das über die normale Straße nach wenigen Kilometern erreicht ist. Der Ort ist bekannt für seinen großen Markt, aber verkehrsmäßig, mit teils engen Gassen, sehr belebt.
Jetzt müssen wir aufpassen, um dem richtigen Weg nach Slowenien zu folgen: langsam fahren und der Beschilderung folgen. Ganz so leicht wie durchs Gailtal geht es nun nicht mehr weiter, weil es eine Etage höher geht. Die Straße, die durch Dörfer führt, steigt nahezu stetig an. Erst vor der Grenze wird wieder ebene Straße erreicht. Vom Grenzort Ratece geht es relativ flach bis nach Kranjska Gora weiter, etwa 18 Kilometer von Tarvisio entfernt. Von Ratece an kann man südlich und südwestlich die beeindruckende Kulisse der nahen Julischen Alpen bewundern. Ein Abzweig ins Planica-Tal, weltbekannt für seine Skiflug-Schanzen, bietet sich an. Wir sind in Oberkrain. Nach mehrstündiger Radtour ist es ratsam, ein bisschen zu bummeln und einzukehren. Im Ort gibt es ein vielfältiges Angebot – auch an Hotels und Pensionen. 
Schließlich bieten sich von hier aus viele weitere Touren an, relativ eben durchs Savetal Richtung Ljubljana, zum Beispiel zum Bleder See; nördlich entlang der Karawanken durch Dörfer bis nach Begunje, der Heimat der früher weltbekannten Musiker „Slavko Avsenik und die Original Oberkrainer“. Wer mit dem Rad nach Herausforderung sucht, fährt von Kranjska Gora auf gut 1.600 Meter Höhe, "erklimmt" den Vrsic-Pass, oder fährt bis nach Moistrana und dort über den bis zu 20 Prozent ansteigenden Bergweg in Vrata-Tal, wo man am Ende den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav, direkt vor Augen hat.
Wenn es stattdessen aber bald schon wieder relativ leicht zurückgehen soll, empfehlen wir, den selben Weg wie auf der Hinfahrt zu nehmen. Im Gailtal kann man dann die Rückstrecke bis Hermagor bequem mit der Gailtalbahn zurücklegen. Sowohl im Gailtal als auch in Kranjska Gora kann man Räder ausleihen. Rund um Kranska Gora und Tarvisio sind ebenfalls verschiedene Radwege angelegt, auf italienischer Seite teils sehr ausgebaut über alte Bahnstrecken!

Kurven fürs Motorbike

Mit dem Motorrad nutzt man im Gailtal die Bundesstraße. Wenn Kurven erwünscht sind, empfehlen wir, hinter Nötsch nicht den Gailtalzubringer nach Arnoldstein zu nutzen, der auch vignettenpflichtig ist, sondern die normale Straße über Feistritz durch die Dörfer zu nehmen. Das ist beschaulich und fahrtechnisch interessanter. Ab Arnoldstein kann nun die Radroute über Tarvisio gefahren werden. Auf der Strecke Richtung Ratece lohnt ein Abstecher hoch zu den rechts abzweigenden Fusine-Seen.
Alternativ bietet es sich an, die Gailstraße bis etwa Pöckau beziehungsweise bis zur Abfahrt Wurzenpass weiter zu fahren. Der führt kurvig und teils sehr steil bergauf und dann wieder bergab nach Podkoren und weiter nach Kranjska Gora, von Hermagor rund 55 Kilometer.
Soll die Rücktour nicht gleich verlaufen, bietet sich als Alternative an, über den Vrsic-Pass mit seinen zahlreichen Kehren und der steilen Abfahrt über Trenta ins schöne Soca-Tal zu fahren, weiter Richtung Bovec bis zum Abweig Predil-Pass / Italien. Die Passstraße, Grenze auf der Höhe, führt am Mangart vorbei. Nach dem Passende wieder Richtung Tarvisio. Diese Tourvariante ist landschaftlich ebenfalls sehr reizvoll. (presseweller)

Hinweis: Alle Kilometerangaben Zirka-Werte. Zu Befahrbarkeit und Witterung informiert man sich jeweils aktuell. Motorradfahrer sollten die jeweiligen Verkehrsvorschriften beachten, da die Bußgelder teils erheblich höher als in Deutschland ausfallen. Unter anderem im Gailtal gibt es Hotels und andere Unterkunftsbetriebe, die sich auf Zweiradfahrer eingestellt haben. 

Samstag, 20. April 2013

Mal sanft, mal steil: Radtour im Gailtal




Der Gailtal-Radweg im südwestlichen Kärnten, hier bei Hermagor im Erlebnisraum Nassfeld-Pressegger See, verläuft nahezu eben durchs Tal. (© Foto: presseweller)


Familiengerechter Radweg und Mountainbikestrecken

April 2013. Siegen. Viele nutzen es, im Urlaub zu radeln. In den Bergregionen bieten sich sowohl sanfte, fast ebene Wege als auch steile Passagen fürs Mountainbike (MTB) an. Das ist auch im Gailtal im Südwesten Kärntens, rund ums Nassfeld und den Pressegger See, so. In der Region lassen sich nach Angaben der Touristiker rund 950 Kilometer Rad- und Mountainbikewege unter die Pedale nehmen. Eine „heiße“ Abfahrt mit über elf Kilometern gibt es von der rund 2.000 Meter hohen Madritsche. Der Gailtal-Radweg lädt gerade auch Familien zu gemütlichen Touren ein.

Nahezu eben durchs Tal, von Kötschach-Mauthen bis nach Villach, führt der rund 90 Kilometer lange Gailtal-Radweg. Es gibt überall Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten und Abzweigungen zu Dörfern, so dass jeder nach Lust und Laune so viele Kilometer abradeln kann, wie er mag. Am einfachsten ist es, gerade auch wenn der noch kleinere Nachwuchs dabei ist, mit der Gail zu fahren, also von Kötschach-Mauthen über Kirchbach, Hermagor und St. Stefan weiter Richtung Villach. Hin- oder Rückweg können nach Wunsch mit der Bahn angetreten werden. Von Hermagor aus gibt es auch eine Radwegverbindung ins Gitschtal, Richtung Weißbriach.

Dann mal auf die Höhen

Mountainbiker sind auf den Wegen und Straßen in die Bergdörfer oder zu Almen richtig. Von Tröpolach aus gelangt man zum Beispiel über den Bergort Schlanitzen weiter zu - nach dem Auftrieb bewirtschafteten - Almen. Es geht teils steil bergauf. Zu diesen Almen in den Karnischen Alpen sind es aus dem Tal meist deutlich über zehn Kilometer, zu den Bergdörfern in den Gailtaler Alpen rund drei bis vier Kilometer mit vielen Kurven und kräftigen Steigungen. Von Tröpolach gelangen Biker auch über die Bundesstraße aufs Nassfeld. Es gibt aber eine bequemere Möglichkeit: Im Millennium-Express, der Bergbahn, die bis auf rund 2.000 Meter Höhe auf die Madritsche führt, kann das Bike mitgenommen werden. Von oben bieten sich verschiedene Downhill-Möglichkeiten an, Touren zu Almen und eben als Herausforderung auch die über elf Kilometer lange Abfahrt.
In der Region besteht ebenfalls die Möglichkeit zu grenzüberschreitenden Touren wie ins nahe Italien. Sind die eigenen Bikes nicht dabei: Fahrräder, auch Pedelecs, also Räder mit Elektromotor-Unterstützung, können an verschiedenen Stellen im Tal ausgeliehen werden.
Unter http://www.bikeclick.de oder unter dem Button „Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de sind weitere Touren in und um die Region sowie in anderen Gebieten wie in Friaul/Italien, Slowenien, Defereggental / Osttirol und Nordrhein-Westfalen beschrieben. (Dialog/jw)

Informationen zur oben beschriebenen Region: www.naturarena.com

Montag, 25. März 2013

Einfahrtour für Radler und Motorbiker: Siegerland



Von Siegen übers Hellertal und entlang des Siegtals nach Wissen


25. März 2013. Siegen (bikeclick). Langer Winter. Wenn Schnee und Frost gehen und das Zweirad wieder ausgemottet und auf Vordermann gebracht ist, bietet sich für Radler und Motorbiker eine Einfahrtour an. Das geht in allen Regionen. Man sucht sich eine kleinere oder größere Strecke aus. Hier ein Beispiel aus dem Siegerland im südwestlichen Westfalen – über die Grenze bis nach Rheinland-Pfalz.
Start ist an der zentralen Kreuzung Kochs Ecke in Siegen, der Krönchenstadt, in der der Maler Peter Paul Rubens geboren wurde. Die erste Etappe führt über die B 54 nach Wilndorf. Dazu müssen wir  „über den Berg“. Nutzt man die ausgeschilderte Route über Rödgen, gibt es von der Frankfurter Straße aus nach dem Kreisverkehr gleich einen rund zwei Kilometer langen Aufstieg mit bis zu zwölf Prozent Steigung bis zur Eremitage, dann steigt die Straße  noch rund zwei Kilometer mit mehreren Kurven nach Rödgen an. Danach kann man sich den Wind um die Ohren wehen lassen: Es geht bis nach Winsdorf erst leicht, dann stärker abwärts bis in den Kreisel. Bis hierhin sind vom Start weg rund zehn Kilometer zurückgelegt.
>Eine Alternative mit geringerer Steigung bietet sich vom Ausgangspunkt an über die Leimbachstraße Richtung Stadion und Autobahnauffahrt Siegen-Süd. Bis zum Stadion steigt die Straße kaum an, dann aber deutlich mehr auf rund zwei Kilometern bis zur Höhe unterhalb der Eisernhardt bis zum Abzweig, links, Richtung Eisern. Dann etwa zwei Kilometer mit einer Rundkurve bergab bis Eisern in den Ort, dort links ab und über Rinsdorf  nahezu eben nach Wilnsdorf in den Kreisel, insgesamt rund elf Kilometer.
Vom Kreisel wie oben aus zweigen wir Richtung Neunkirchen/Autobahn ab: rund 1,4 Kilometer bergauf. Im Kreisel oben Richtung Wilden. Es geht bergab und ab Wilden nahezu eben über Salchendorf und Neunkirchen ins Hellertal.
>Alternative: Von Siegen über Eiserfeld nach Neunkirchen, und zwar über die kurvenreiche und teils stark ansteigende Schränke. Auf der Höhe ist rechts ein Restaurant, in der Nähe der Pfannenberg-Aussichtsturm. Abwärts über Salchendorf nach Neunkirchen.

Locker bis nach Betzdorf
An der Hauptkreuzung in Neunkirchen fahren wir geradeaus Richtung Betzdorf – über Struthütten und nach Herdorf. Im nächsten Ort, in Sassenroth, kann man sich bei Interesse das Schaubergwerk anschauen. Mit einigen Kurven führt die Route weiter bis nach Betzdorf. Jetzt der Beschilderung Wissen folgen. Wir sind im Siegtal. Mit ebenen Strecken und teils leichten Steigungen geht es der Sieg entlang bis nach Wissen. Insgesamt sind bis dort etwa 46 Kilometer zurückgelegt.
Die Rückfahrt kann dann wieder wie vor nach Betzdof erfolgen. Von hier lässt sich nun die weitgehend ebene Straße Richtung Siegen durchs Siegtal nutzen. Hinter Kirchen, in Freusburg, gleich an der Sieg, kommt oberhalb die Freusburg in den Blick. Sie thront über dem Tal. Wer einen Abzweig machen will: In den Ort Freusburg fahren. Dann folgt eine steile passartige Straße  zur Burganlage, die schon seit Jahrzehnten als Jugendherberge genutzt wird. Schöner Blick auf Giebelwald, Siegtal und die Höhendorfer. Zurück ins Tal. Eine Steigungsstrecke gibt es auch hier. Sie beginnt bei Büdenholz und endet auf der Höhe oberhalb von Brachbach, dort abwärts nach Mudersbach und weiter über Niederschelderhütte – rechtsseitig sind noch die riesigen Anlagen der früheren Schelder Hütte, der Charlottenhütte,  im Blick -, Niederschelden und Eiserfeld nach Siegen, insgesamt rund 44 Kilometer.

Gesamtroute ohne Abzweige: rund 90 Kilometer
Größere Steigungsstrecken je nach Tour: Siegen-Rödgen, Siegen-Eisernhardt, Wilnsdorf zur Höhe bis zum Kreisel; Siegen – Eiserfeld – Schränke; im Siegtal ab Büdenholz zur Höhe oberhalb von Brachbach. Einkehrmöglichkeiten gibt es überall.
Für Radler: Durchs Siegtal können teilweise Radwege genutzt werden.
Für Mountainbiker: Von Siegen nach Wilnsdorf/Wilden ist es teils auch möglich, Wald-Höhenwege zu nutzen. Man sollte sich entsprechende Karten besorgen oder per GPS planen.
Für Motorbiker: Auf der Rückfahrt bieten sich Alternativ Steigungs- und Kurvenstrecken an, zum Beispiel aus dem Siegtal nach Katzwinkel abbiegen und dort bis Kirchen/Sieg und weiter wie oben durchs Siegtal fahren. 

Weitere Routen in Deutschland, Osttirol, Kärnten und Nordwest-Italien über http://www.bikeclick.de oder über den Button „Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de