Samstag, 20. April 2013

Mal sanft, mal steil: Radtour im Gailtal




Der Gailtal-Radweg im südwestlichen Kärnten, hier bei Hermagor im Erlebnisraum Nassfeld-Pressegger See, verläuft nahezu eben durchs Tal. (© Foto: presseweller)


Familiengerechter Radweg und Mountainbikestrecken

April 2013. Siegen. Viele nutzen es, im Urlaub zu radeln. In den Bergregionen bieten sich sowohl sanfte, fast ebene Wege als auch steile Passagen fürs Mountainbike (MTB) an. Das ist auch im Gailtal im Südwesten Kärntens, rund ums Nassfeld und den Pressegger See, so. In der Region lassen sich nach Angaben der Touristiker rund 950 Kilometer Rad- und Mountainbikewege unter die Pedale nehmen. Eine „heiße“ Abfahrt mit über elf Kilometern gibt es von der rund 2.000 Meter hohen Madritsche. Der Gailtal-Radweg lädt gerade auch Familien zu gemütlichen Touren ein.

Nahezu eben durchs Tal, von Kötschach-Mauthen bis nach Villach, führt der rund 90 Kilometer lange Gailtal-Radweg. Es gibt überall Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten und Abzweigungen zu Dörfern, so dass jeder nach Lust und Laune so viele Kilometer abradeln kann, wie er mag. Am einfachsten ist es, gerade auch wenn der noch kleinere Nachwuchs dabei ist, mit der Gail zu fahren, also von Kötschach-Mauthen über Kirchbach, Hermagor und St. Stefan weiter Richtung Villach. Hin- oder Rückweg können nach Wunsch mit der Bahn angetreten werden. Von Hermagor aus gibt es auch eine Radwegverbindung ins Gitschtal, Richtung Weißbriach.

Dann mal auf die Höhen

Mountainbiker sind auf den Wegen und Straßen in die Bergdörfer oder zu Almen richtig. Von Tröpolach aus gelangt man zum Beispiel über den Bergort Schlanitzen weiter zu - nach dem Auftrieb bewirtschafteten - Almen. Es geht teils steil bergauf. Zu diesen Almen in den Karnischen Alpen sind es aus dem Tal meist deutlich über zehn Kilometer, zu den Bergdörfern in den Gailtaler Alpen rund drei bis vier Kilometer mit vielen Kurven und kräftigen Steigungen. Von Tröpolach gelangen Biker auch über die Bundesstraße aufs Nassfeld. Es gibt aber eine bequemere Möglichkeit: Im Millennium-Express, der Bergbahn, die bis auf rund 2.000 Meter Höhe auf die Madritsche führt, kann das Bike mitgenommen werden. Von oben bieten sich verschiedene Downhill-Möglichkeiten an, Touren zu Almen und eben als Herausforderung auch die über elf Kilometer lange Abfahrt.
In der Region besteht ebenfalls die Möglichkeit zu grenzüberschreitenden Touren wie ins nahe Italien. Sind die eigenen Bikes nicht dabei: Fahrräder, auch Pedelecs, also Räder mit Elektromotor-Unterstützung, können an verschiedenen Stellen im Tal ausgeliehen werden.
Unter http://www.bikeclick.de oder unter dem Button „Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de sind weitere Touren in und um die Region sowie in anderen Gebieten wie in Friaul/Italien, Slowenien, Defereggental / Osttirol und Nordrhein-Westfalen beschrieben. (Dialog/jw)

Informationen zur oben beschriebenen Region: www.naturarena.com

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