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Donnerstag, 18. August 2016

Bike-Tour: Vom Siegerland nach Hessen


Erste Etappe Haincher Höhe: toller Ausblick. (Fotos (c): presseweller)


Kurvenreich über die Haincher Höhe zur langen Abfahrt


Siegerland (bike-click/ presseweller). Okay, bei dieser Rad- oder Motorbiketour sind für ausgesprochene Kurvenfreaks nur die Anfahrt auf die Haincher Höhe sowie zur Eremitage ein Erlebnis. Es gibt aber einige fordernde Steigungen und steile Bergabfahrten. Schön ist auch die reizvolle Landschaft mit dichten Wäldern, Wiesen und Orten. Na klar, auch der weite Ausblick von oben. Vom Startpunkt Helgersdorf im Netpher Land sind es rund 56 Kilometer bis Siegen. Wer in Siegen startet, muss rund 14 Kilometer mehr unter die Pedale nehmen.

Der Ausgangspunkt Hainchen für die kurvenreiche Höhenfahrt ist rund drei Kilometer nach Helgersdorf erreicht. Dann windet sich die Straße in 4,5 Kilometern (km) auf den Scheitel. Die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen ist erreicht. Wer weiter oben anhält, hat einen wunderschönen Blick in Richtung Rothaargebirge/ Lahnhof sowie nach Irmgarteichen und weiter.


In Hainchen gibt es Hinweisschilder, hier Richtung Hessen, für Radler.


Die Abfahrt genießen

Nach der Kehre kommt die lange Abfahrt. Rechts liegt ein Parkplatz, von wo man zur Dillquelle gelangen kann. Nach rund vier Kilometern wird der Talbereich, in Rittershausen erreicht. Wir folgen der Beschilderung Dillenburg. Dorthin, knapp 17 Kilometer, geht es relativ eben. Achtung: Auf dieser Strecke sind Umgehungsstraßen und Autostraßen. Radler müssen durch die Dörfer fahren oder die teilweise vorhandenen Radwege nutzen. Vorm Autobahnanschlussbereich von Dillenburg Richtung Haiger/ Siegen muss man rechtzeitig vorher abbiegen! Von Dillenburg sind es etwa sechs km nach Haiger. Auch hier ist es mit dem Fahrrad sinnvoll, durch den Ort zu fahren. Man gelangt nach Allendorf, von wo es wieder bergauf geht. Bis zur mittleren Lage, Shellkreuz vor der Autobahnauffahrt, hat man wieder vier km festen Pedaltritt hinter sich. Es geht aber weiter bergauf, teils nur leicht steigend. Bei der Abfahrt nach Wilgersdorf ist das meiste geschafft. Bald kommt als Entschädigung die rasante, rund vier km lange Abfahrt mit teils 14 Prozent Gefälle (%) und wenigen Kurven nach Wilnsdorf. Weiter unten, aber noch hoch, gibt es ein eindrucksvolles Bild auf den Ort. So verlockend 14 % sein mögen: Die Vorsicht sollten Biker nie außer Acht lassen!


Rechtsseitig gibt es einen Parkplatz: weiter zur Dillquelle.


Hoch nach Rödgen

Von Haiger nach Wilnsdorf sind nun gut zwölf km bewältigt, mal schnaufend, mal im Abfahrts-Fahrtwind. Die nächste Steigung kommt aber gleich, und zwar hinter dem Kreisel, Ausfahrt Richtung Siegen - nicht BAB!. Es geht in den Höhenort Rödgen, etwa fünf Kilometer. Nach der kleinen Steigung am Ortsausgang führt die Straße, mit verschiedenen Kurven, überwiegend bergab. Nach 2,5 km ist die Eremitage – rechts ein Einkehr-Restaurant-Café mit Terrasse – erreicht. Ein kurzes Stück dahinter beginnt ein breite Straße mit wenig Gefälle. Das ist aber nur bis zum rechtsseitigen Lindenberg-Sportplatz so. Dann kommt das Steilstück mit zwölf % Gefälle, Kurven und teils Tempo 30, das bis Siegen führt. Von der Eremitage aus wird nach knapp vier Kilometern im Tal der Kreisel erreicht. Wer von hier zurück nach Helgersdorf will, fährt im Kreisel rechts, Richtung-Kaan-Marienborn, aus. Über Flammersbach und Deuz wird nach gut 13 km Helgersdorf erreicht.
Wegen der Gefäll- aber auch meist gleich langen Abfahrtsstrecken kann man für die Basistour Helgersdorf – Siegen je nach Kondition um die fünf Stunden rechnen. Zurück bis zum Ausgangsort muss man noch etwas über eine Stunde einkalkulieren.


Mal steil, mal kurvenreich: Motorbiker schätzen das auch.


Am Wegesrand

Wer Zeit und Muße hat, kann sich das eine und andere anschauen, ein paar Tipps: Hainchen – ehemaliges Wasserschloss; Dillenburg – Burg mit Kasematten und dem weithin sichtbaren Wilhelmsturm; Haiger – schöne Altstadt. Im Bereich des Siegerlandes zum Teil typische Backhäuser (Backes) und Hauberge, die besondere Niederwaldform.
Je nach Seitenaufbau auf Ortsteile oder Freizeit/ Tourismus gehen.

Wichtige Hinweise: Die Streckenführung erfolgte über Bundes-, Land-, Kreis- und Gemeindestraßen, um auch das Motorradbiken zu berücksichtigen. Radfahrer sollten, da wo es sich anbietet oder vorgeschrieben ist, Radwege nutzen. Klar, dass ausgewiesene Autostraße nicht benutzt werden dürfen! Vom Abzweig im Bereich Dietzhölztal Richtung Dillenburg ist wohl ein Radweg angelegt, der weitgehend an der Straße entlang führt, aber – positiv – nicht auf der Straße ist! Für die Befahrbarkeit, kurzzeitige oder längerfristige Sperrungen wird keine Gewähr übernommen. Kilometer- und Zeitangaben sind Zirka-Werte, Gefäll- und Steigungsangaben der Beschilderung entnommen. Irrtum bleibt generell vorbehalten. Radfahrern wird empfohlen, sich entsprechende Karten zu besorgen. Damit können zum Teil auch Nebenwege besser genutzt werden.
Hinweise zu verschiedenen Biketouren, auch in Österreich mit Grenzbereich Italien und Slowenien, gibt es unter „Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de


Samstag, 14. Mai 2016

Gute Radwege geben mehr Sicherheit




Auf Radwegen oder verkehrsarmen Straßen unterwegs, hier im Südwesten Kärntens, Gailtal-Radweg, abseits der Straße. Das ist sicherer. Gute durchgehende Beschilderung. Je nach Land mal in Grün, Braun oder anders. (Alle Fotos: (c) presseweller)

Klare Trennung vom Verkehr – Neue Spuren in Siegen

Neu ab: 17. Mai 2015. (Bike-Click). Radeln ist beliebt. „Wir haben uns jetzt E-Bikes zugelegt“, erzählt das befreundete Ehepaar, so Mitte 60 Jahre alt. „Damit fällt es doch viel leichter, die Bergaufstrecken bei uns zu fahren.“ Radler sieht man allerorten, und gerade auch die Tourismusgebiete setzen seit Jahren auf den Trend. „Wir konnten überwiegend weit abseits des Verkehrs genüsslich radeln. Auf diesen nahezu ebenen Wegen können auch die Kinder mit“, sagen uns Urlauber, die im Südwesten Österreichs unterwegs waren. Am wichtigsten ist immer, sicher fahren zu können. Dafür sind gute Radwege erforderlich, wie sie in vielen Regionen, oft abseits der Straßen oder deutlich durch Grünflächen abgetrennt, existieren. Aber das ist längst nicht überall so.

In Siegen zum Beispiel gab es früher entlang der Hauptstraße wie am Kölner Tor einen separaten Radweg, breit und ähnlich wie ein Bürgersteig mit Bordstein abgeteilt. „Da fühlten wir uns sicher“, erinnern sich Radler ihrer frühen Jugend. Dem Verkehrskonzept nach wurde später aber auf zweispurige Fahrbahn mit Bürgersteig und ohne Radweg umgestellt. Bei der nun erneuerten Verkehrsführung in diesem Bereich mit nur noch einspurigem Verkehr und Parkplätzen an der Seite hat sich daran nichts geändert. Seit einigen Jahren gibt es in *Siegen neben verschiedenen Radstrecken mit einer weißen Strichlinie abgetrennte Streifen als Teil der Straße wie in der Eiserfelder Straße. Löblicherweise gibt es aber davor ein von der Hauptstraße klar getrenntes und gut bemessenes Teilstück, wie es auch andere Radwege statt -spuren in Siegen und Umland gibt. Bei den gekennzeichneten Radspuren auf der Straße, auch anderorts anzutreffen, werden sich viele fragen, was das für ein unsicheres Gefühl für Radler sein muss, wenn dort ein LKW an einem vorbeirauscht. Ähnlich ist die Situation, wenn Busspuren genutzt werden können. So richtig klasse ist das alles nicht. Auf Überlandstraßen gibt es teils auch neben der Straße einen sehr kleinen Weg für Fußgänger und Radfahrer – nicht gekennzeichnet. Eng wird es dabei nur bei den – wichtigen – Leitpfosten, die man umfahren muss. Wenn hier die Familie mit Radanhänger unterwegs ist, wird es knapp, oder geht gar nicht. Um beim Beispiel Siegen zu bleiben: Für manche Bergfahrten wie auf den Giersberg hat man quasi als Start zu einem „Fahrradprogramm“ nun die Fahrbahn bergauf durch eine gestrichelte Linie abgeteilt und eine Fahrradspur geschaffen, erkennbar am Fahrradsymbol. Das ist im Prinzip gut, weil Radler nun auf „Ihrer Spur“ fahren können, wie unser schematische Darstellung zeigt. Die Straße hat keine Mittellinie zur Orientierung. Autofahrer müssen gegebenenfalls bei Gegenverkehr abwarten. Trotz aller Terminhektik muss diese Zeit bleiben, wenn erforderlich, um die Radler nicht zu gefährden.




Abstand wahren

Im Prinzip gilt das seitliche Abstandhalten – neben dem immer wichtigen Abstandhalten zum Vordermann – auch auf anderen Straßen. Die Straßenverkehrsordnung bleibt aber wie viele Gesetze und Verordnungen schwammig und nennt keinen Mindestabstand, sondern führt einen „ausreichenden Sicherheitsabstand“ an und besagt verkürzt, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden dürfen. Allgemein geht man – dazu gab es einmal ein Urteil – von 1,5 Metern Abstand aus. Und natürlich trifft Fahrer motorisierter Fahrzeuge immer die Pflicht, Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Das sollte Radler aller Altersgruppen aber nicht davon abhalten, den Verkehrsfluss im Auge zu behalten und unbedingt einen Helm zu tragen! Vielleicht bewegt sich der Gesetzgeber endlich auch einmal zu diesem Thema.
Klar, es gibt auch die anderen Fälle, in denen Radler einfach auf der Straßenmitte oder mehrere nebeneinander fahren und wo auch Erwachsene, obwohl nicht erlaubt und trotzdem täglich massenhaft zu sehen, den Bürgersteig bzw. den Fußgängerweg nutzen. Wie viel besser ist es, auf richtigen Radwegen unterwegs sein zu können, die nicht durch eine einfache Linie von der Straße getrennt, sondern jenseits der Straße angelegt sind. Das gibt es zum Glück auch!


Besser: Separate Radwege

Wer zum Beispiel in **Norddeutschland, in Brandenburg, in Österreich, im Nordosten Italiens und im Bereich des angrenzenden Sloweniens unterwegs war, weiß, dass es sehr gute Möglichkeiten zum Radeln gibt. Das ist in Nordrhein-Westfalen wie im Siegerland zum Teil ebenfalls so. Aufgrund der Topographie ist es nicht immer einfach, solche Routen anzulegen. Im Endeffekt spielen auch stets Grundbesitzfragen mit. In den Tourismusregionen hat man schon vor Jahren erkannt, wie wichtig es ist, der steigenden Zahl von Radurlaubern gerecht zu werden. Aber auch dort ist es so, dass es wegen „moderner Welt“ kaum noch Einkaufsmöglichkeiten am Ort gibt. Über Radwege kann man relativ gefahrlos mit dem Fahrrad in einen anderen Ort in der Nähe mit Geschäften kommen. Deshalb sind oft mal mehr oder weniger breite, oft geteerte und gut ausgeschilderte Wege angelegt, entweder völlig separat weit neben den Straßen und nicht als integrierter, nur durch eine Linie abgetrennter Teil, sondern durch Grünflächen oder kleine Dämme klar abgegrenzt. Das gibt ein sicheres Gefühl. Schließlich radeln nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Familien.
In Norddeutschland ist das häufig so zu sehen. Im Kärntner Gailtal fährt man zum Beispiel am Gailtal-Radweg und kann meist einfach in die Dörfer und Orte abzweigen. Ähnlich ist es am Drauradweg. Im Osttiroler Defereggental radelt man unter anderem gemütlich neben der Schwarzach, weit ab vom Straßenverkehr. So ist es zum Teil auch im nordwestlichen Oberkrain (Slowenien). Und wer im Kanaltal in Friaul (Italien) diese großen, bestens ausgebauten Radwege sieht, kann nur staunen. Sicherheit sollte immer oberstes Gebot sein. Egal wo!
In viele Tourismusregionen muss auch sein Bike nicht mitnehmen. Es gibt viele Ausleihmöglichkeiten, auch für E-Bikes. 



Abgetrennte Radspuren von der Hauptstraße: links schon seit Jahren auf der Eiserfelder Straße mit regem Auto- und LKW-Verkehr, rechts neu am Giersberg.



Anders hier. Da können sich Radler freuen. Im oberen Kanaltal in Friaul/ Italien gibt es Platz und mehr Sicherheit auf solch tollen "Premium"-Radwegen, die neben der vielbefahrenen Straße und den Orten mit Abzweigmöglichkeit vorbeilaufen.

Wechselbereiche

Dennoch können in Kreuzungs- oder Radweg-Wechsel-Bereichen Probleme auftreten. Zum Teil muss dann auf die öffentliche Straße aufgefahren werden, um auf der anderen Seite wieder auf den Anschluss zu kommen. Das lässt sich je nach Örtlichkeit nicht immer vermeiden. Hier obliegt dem Radfahrer besondere Vorsicht. Andererseits wäre zu überdenken, ein neues Straßenschild einzuführen, dass andere Verkehrsteilnehmer im Straßenbereich darauf hinweist, dass hier Radfahrer die Straße kreuzen oder auf die Straße auffahren. Das wäre ein Zusatz für bessere Sicherheit!

Wer nun unbedingt Passstraßen und andere Bergstrecken fahren will, muss meist mit der öffentlichen Straße vorlieb nehmen. Andererseits gibt es in den Tourismusregionen zig ausgewiesene und herausfordernde Strecken für Mountainbiker.

(*Siegen steht hier nur beispielhaft, weil es für uns nahe liegend ist. **Alle genannten Regionen sind ebenfalls nur beispielhaft aufgeführt. Es gibt viele weitere in Deutschland und im Ausland mit gut ausgebauten Radwegen bzw. Radwegenetzen, einschließlich der Weitwege wie unter anderem an der Donau und an der Elbe)




Das Pedelec, E-Bike, gewinnt zusehends an Boden, ob für Einkauf oder Ausflug.

Immer mehr treten in die Pedale

Radeln liegt im Trend, wie sich am Bestand und den Absatzzahlen für Fahrräder und Pedelecs, E-Bikes mit tretunterstütztem Elektroantrieb, ablesen lässt. Rund 89 Prozent der deutschen Bevölkerung verfügen danach über ein Bike, legt man den Bestand von rund 72 Millionen zugrunde. Laut dem Portal „statista.com“, das sich auf Zahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) beruft, ist das der Wert von 2014. Wachsendes Interesse gibt es seit Jahren bei E-Bikes, im Vorjahr betrug der Absatz laut ZIV rund 535.000. Da je nach Möglichkeit auch zum Arbeitsplatz per Fahrrad „gependelt“ wird, stehen nun auch, wie im Ruhrgebiet im Einzelfall schon vorhanden, „Radbahnen“ im Focus. Den zurzeit gängigen Begriff „Radautobahn“ haben wir vermieden. Ein zusätzlicher Weg zur Fahrradfreundlichkeit einer Region, eines Ortes. Illusionen muss man sich deswegen nicht machen, aber zumindest wird der Stadtverkehr dadurch etwas entlastet. Für Radler geht es schneller und sicherer. Richtig gute Radwege sind eine Investition zum Nutzen der radelnden Bürger, tragen zur Sicherheit bei und sind nützlich für den Tourismus. (jw)

Hinweis: Fotos aus verschiedenen Jahren. Sie dienen der Bebilderung. Örtlichkeiten, Ansichten, Verkehrsführungen können sich geändert haben. Zwischen Einstellen des Artikels und des Aufrufs können sich ebenfalls Änderungen ergeben haben, ob bei Fotos oder Text, zum Beispiel geänderte Gesetze, Verordnungen usw. Das bleibt ebenso vorbehalten wie Irrtum. Copyright, deutsches Urheberrecht, auf Fotos und Text by Presseweller/Bike-Click. Bitte unbedingt bei Verwendung angeben).


Über die Seiten “Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de gelangt man auch zu Fahrrad- und Motorbike-Tourenhinweisen, die von Zeit zu Zeit eingestellt werden. Aktuelle Einstellungen sind mit „Neu“ gekennzeichnet. Der Aufruf der bebilderten Texte kann ohne Anmeldung erfolgen. Übr die Hauptseite gelangen Sie auch zu Reiseinformationen und -berichten.  











Samstag, 5. April 2014

Einfahrtour Siegerland: Über den Rothaar-„Pass“





 Auf der Höhe liegt auch gleich das Quellgebiet der Sieg. Die neue Anlage erscheint allerdings weit weniger authentisch als die alte klare Kennzeichnung mit Quellfassung.     (Foto: presseweller)



Schöne Abfahrten nach den Steigungsstecken


4. April 2014. Siegen (Bikeklick). Wie in vielen anderen Regionen lädt auch das Siegerland aufgrund des freundlicheren Wetters seit wenigen Wochen zu Radtouren ein, ob mit normalem Fahrrad oder Pedelec. Zum Einfahren hier eine kurze Tour mit Steigungsstrecken über den Rothaarkamm von Siegen ins Wittgensteiner Land  nach Feudingen. Eine Tour rund 30 Kilometer.

Von Siegen-Mitte geht es über die Spandauer und Frankfurter Straße über den Kreisel nach Kaan-Marienborn und dort über die Hauptstraße geradeaus weiter nach Feuersbach. Kurz nach Beginn des Feuerbacher Tals, „Feuersbacher Furt“, zweigt rechts die Straße nach Niederdielfen ab. Die Fahrt geht hier bei der Tour aber in leichter Linkskurve weiter nach Feuersbach und über die Höhe nach Deuz. Vom Niederdielfen-Abzweig an steigt die Straße sanft an, ab Feuersbach steiler bis zur Höhe. Bis dahin sind es vom Abzweig rund 3,5 Kilometer. Der steilere Anstieg von Feuerbach aus ist nach zirka 1,5 Kilometern absolviert. Dann steht bis Deuz erst einmal ein erfrischende Abfahrt an.
Einige Meter nach dem Ortsschild – links der alte Deuzer Bahnhof – zweigen wir an der Ampel links ab und nach wenigen Metern in der Kurve wieder rechts  Richtung Bad Laasphe usw. Die Straße führt dann relativ eben über Grissenbach und Nenkersdorf bis nach Walpersdorf, das Kohlenmeilerdorf.  Unterwegs kann man hier und da Typisches aus dem Siegerland sehen: Hauberge. Bewirtschaftete Niederwälder, je nach Jahrezeit in verschiedener Bearbeitung. Hinter Walpersdorf liegt links, vor dem passartigen Aufstieg zum Kamm des Rothaargebirges, auch der Kohlenmeilerplatz. Übrigens einer der wenigen Orte in Europa, an dem noch in gewisser Regelmäßigkeit das Köhlerhandwerk beobachtet werden kann!
Spätestens ab hier muss man heftiger in die Pedale treten. Der kurvenreiche Rothaar-„Pass“ beginnt und führt bis auf über 600 Meter Seehöhe. Gute fünf Kilometer heißt es jetzt „feste in die Pedale treten“, bis die Höhe erreicht ist. Beim Pedelec kann man sich auf hoher Stufe vom Elektromotor unterstützen lassen. Nur ein paar Meter rechts von der Höhe liegt die Siegquelle. Kann man sich mal anschauen.Das Fassungsgebiet wurde neu angelegt. Ob's besser ist als vorher?
Sowohl bei der Hinfahrt als auch bei der späteren Rückfahrt sollte man auf dieser Rothaarstraße besonders umsichtig fahren, weil die Straße nicht allzu breit ist und es Autoverkehr gibt – an Wochenenden meist mehr als werktags. Interessanterweise ist die Aufwärts-Tempobeschilderung auf 50 km/h gesetzt, bergab teils nicht oder zum Teil auf 70 km/h begrenzt. Warum das so ist, wird man nur bei den Behörden wissen.  
Aber weiter. Hinter der Höhen-Kurve ist man in Wittgenstein. Auf der weiteren Strecke und der relativ breiten Straße lässt sich die lange Abfahrt ins Tal der Lahn genießen.  In Volkholz endet die Abfahrt, dann geht es relativ eben über die Lahn-Ferienstraße weiter zum Ziel, Feudingen. Rund 30 Kilometer geradelt. Je nach Tempo und Kondition ab geschätzten rund zweieinhalb Stunden.
Rückweg in anderer Reihenfolge wie vor oder auch von Deuz über Netphen, Dreis-Tiefenbach und Weidenau nach Siegen.
Hier und da können Nebenstrecken genutzt werden oder zum kleinen Teil auch Radwege. Mit guter Karte oder eventuell GPS ist es ebenfalls möglich, teils Waldstrecken zu fahren.
Wer sich stärken will: Entlang der Straßenroute bestehen mehrere Einkehrmöglichkeiten.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Biken: Von Siegen auf die Westerwälder Höhen




Ziel ist Hachenburg im Westerwald. Neben dem Landschaftsmuseum und Park lohnt sich, unterhalb des Schlosses, der Besuch des großen Marktplatzes, der Alte Markt. Foto: presseweller


Kurven und Steigungen mit Fahrrad, Motorrad oder als Autoausflug


Juni 2013. Siegen (Dialog). Einen “Ausritt“ aus dem Siegerland nach Hachenburg im Westerwald – oder umgekehrt – machen: mit Fahrrad oder Motorrad oder auch als Autoausflug: Bei der vorgestellten Tour auf verschiedener Hin- und Rückstrecke mit so einigen auch kurvenreichen Steigungen sowie langen Gefällstrecken, inklusive schöner Landschaften mit weiten Wiesen, Wäldern und Höhenzügen, muss man insgesamt knapp 100 Kilometer unter die Räder nehmen.

Kurz gesagt, geht es vom Siegerland, Startpunkt Siegen, auf die Höhen des Westerwaldes oder, in umgekehrter Richtung, von Hachenburg ins Siegerland. Die erste Strecke, von Siegen aus, hat rund 52, die Rückstrecke etwa 44 Kilometer. Das bedeutet, dass es mit dem Fahrrad insgesamt eine lange Tour von etwa acht bis zehn Stunden werden kann. Man fährt früh los oder übernachtet im Zielort. Will man etwas von der Landschaft sehen, sind es mit Motorbike oder Auto als reine Fahrtzeit rund zwei Stunden oder je nach individuellerFahrweise auch kürzer. Schaut man sich dies und das an, bummelt im Städtchen oder kehrt ein, vergehen alles in allem schnell ein paar Stunden.
Mit dem Pedelec, dem Fahrrad mit Elektromotor-Tretunterstützung, bietet sich die Strecke einerseits wegen der vielen Steigungen auf dem Hinweg an, andererseits kann gerade wegen der Steigungen und wenn viel Unterstützung abverlangt wird, der Akku schon vor dem Rückpunkt-Ziel schlappmachen – auch wenn bergab wieder eine gewisse Aufladung erfolgt. Das sollten Pedelecfahrer bedenken. Die Akkus haben je nach Typ unterschiedliche Kapazitäten. Die herstellermäßig angegebenen Werte – bis X Kilometer – sind zumindest ein Hinweis oder können dem Vergleich dienen. Die Reichweiten-Werte sind wie die Kraftstoffverbrauchsangaben bei Autos unter anderem außer von der Akkuart wesentlich von der individuellen Fahrweise abhängig!

Von Burbach auf die Höhe
Erst einmal von Siegen nach Burbach. Im Beispiel fahren wir nach Wilnsdorf und dort rechts über den Berg nach Wilden Richtung Burbach. Es schließt sich nach Wilden eine Steigungsstrecke und anschließende Gefällstrecke mit einigen Kurven an. Nach rund 21 Kilometern ist Burbach erreicht: am Abzweig rechts ab, in den Ort, über Bahn und Kreisel und dann Richtung Rennerod. Die gut vier Kilometer lange Strecke mit einigen Kurven steigt bis zu zwölf Prozent an. Uns begegnen ständig Motorradfahrer. Kurz nach Passieren des rechtsseitigen ehemaligen Kasernengeländes, heute Gewerbegebiet, wird die Bundesstraße erreicht. Jetzt sind wir auf der Höhe: weite Wald- und Wiesenebenen. Linksseitig kann man bald zum Siegerland-Flughafen fahren, wo es auch ein Restaurant gibt, rechts ins Örtchen Lippe und weiter ins Daadetal.
Aber wir bleiben auf der Bundesstraße. Nach über sechs Kilometern kommt bereits der Abzweig nach Hachenburg und Bad Marienberg. Über die Westerwälder Höhe, auf der grasende Kühe ebenso in den Blick kommen wie zahlreiche Windräder, führt eine Umgehungsstraße. Teilweise führt rechts eine Art Feldweg entlang. Sieht aber teilweise nicht so aus, dass wir hier unbedingt mit dem Fahrrad fahren wollten. Wer der Umgehungsstraße entgehen will, sollte eine Route durch die Dörfer wählen, die sich über die Höhe oder leicht abseits entlangziehen. Von der Umgehungsstraße kann man zum Beispiel auch nach rund acht Kilometern den Abzweig nach Bad Marienberg nutzen. Im Ort mit dem „Bad“ im Namen kann man zum Beispiel Kneipp- und Schrothkuren machen, außerdem gibt es neben anderem auch einen Wildpark.
Hier geht es auf der Umgehungsstraße weiter. Bald wird ein Kirchturm sichtbar. Kirburg ist nah. Der Ort sieht nett aus. Einkehrmöglichkeit, wie nahezu überall, wenn man auf kurzem Weg durch einen der Orte fährt. Mit Kirburg gibt’s eine Veränderung. Nach dem Ort geht es mehrere Kilometer und teils mit Kurven nur bergab. Ins Tal der Nister. Nicht unbekannt, da im Tal der Nister, nur einen Katzensprung von hier entfernt, auch das Kloster Marienstatt mit der Abteikirche und dem Klosterladen liegt, das immer einen Besuch lohnt und auch Wallfahrtsort ist. Früher betrieben die Mönche noch eine umfassende Landwirtschaft, einschließlich Viehhaltung.
Fast im Tal gibt es für uns, nach rund 17 Kilometern auf der Umgehung, aber den Abzweig links nach Hachenburg. Den Weg zum Stöffel-Park, ein Tertiär- und Industrie-Erlebnispark,
sparen wir uns für eine andere Tour. Rund zwei Kilometer geht es kurvenreich bergauf, bis wir wieder „auf Höhe“ sind und das Ortsschild Hachenburg kommt. Manche Pedal- und Motorbiker kommen uns entgegen, wollen zurück oder weiter touren. Sonniges Wetter und reger Ausflugsverkehr. Rechts liegt das Landschaftsmuseum, das mit Westerwälder Häusern, Mühle und vielem mehr ein Abbild des früheren Lebens aufzeigt. Ein Besuch lohnt sich. Die Anlage ist weitläufig, so dass man nach dem längeren Sitzen im Bikesattel oder Auto spazieren gehen und sich dies und das anschauen kann.

Hachenburg und Rückfahrt
Lebhaft ist's in Hachenburg. Das Barockschloss ist auf unserer „Bummelseite“ Richtung Stadt von Kastanienbäumen in voller Blüte teilweise verdeckt. Nach dem Torbogen erschließt sich der große Marktplatz, der Alte Markt. Vor Cafés, Gaststätten, Raststätten sitzt man überall draußen. Genießt Eis, Kuchen und Kaffee, Flammkuchen, ein Glas Wein oder Bier, vielleicht ein Hachenburger, wenn man nicht fahren muss. Die alteingesessene Brauerei ist im Ort. Kunsthandwerker zeigen ihre Werke und geben Einblick in ihre Arbeit. Ein junger Sänger mit Gitarre leistet musikalische Beiträge. Ganz ordentlich, melodisch. Wie überall in der Welt singt er von Herz und Schmerz. Das hochgiebelige Fachwerk, meist fein herausgeputzt, lässt staunen. Die katholische Kirche mit Turm gehört dazu. Innen bewundern wir in „Maria Himmelfahrt“ die schönen Buntglas-Bilder. Wer bummeln will: Es gibt viele Fachgeschäfte, bei denen man meist schon im Schaufenster einen Einblick zum Angebot erhält, und ein sehr kleines Hotel, das Boutiquehotel. Putzig. Gute Idee! Wer übernachten will, findet aber verschiedene Möglichkeiten in Hachenburg und Umgebung.
Für die Rückfahrt wählen wir die Strecke durchs Siegtal. Dazu müssen wir durch den Ort und dann der Beschilderung Richtung Betzdorf folgen.Bis fast ins Tal rund ein Kilometer Bergabfahrt, zwölf Prozent Gefälle. Normal wollten wir mitten durch Luckenbach. Aber Durchfahrt Anfang Juni 2013 gesperrt. Also müssen wir auf die Umgehungsstraße. Sie führt meist über die Höhe, teils dreispurig, an Luckenbach, Rosenheim und Elkenrot vorbei. Nach rund 17 Kilometern sind wir in Steineroth. Wenn man lieber Steigungen und Kurven mag, sollte man – zurzeit hinter Luckenbach - die Umgehungsstraße verlassen oder sonst erst gar nicht auffahren und durch Luckenbach weiter kräftig bergauf und dann durch die Orte fahren. Egal, ob man nun über die Umgehungsstraße, über Steinebach, Gebhardshain oder Elkenrot kommt: Richtung Betzdorf / Siegen geht es ab Steineroth knapp vier Kilometer bergab nach Betzdorf ins Siegtal, und zwar mit einem Gefälle bis zu 14 Prozent! Da es auch mehrere Kurven gibt, ist es ratsam, bewusst zu fahren.
Von Betzdorf bummeln wir nun der Siegstraße entlang – Steigung bei Büdenholz, sonst relativ eben – über Kirchen, Freusburg, Büdenholz, Mudersbach, Niederschelden, Eiserfeld – zurzeit große Baustelle in der Ortsmitte – nach Siegen, von Betzdorf sind's rund 24 Kilometer. Klasse Tour.


Anmerkung für Radler: Es gibt hier und da wie auch im Siegtal Radwege, zumindest sind aber in vielen Orten Beschilderungen für Radfahrer, wobei die Strecken dann abseits des Hauptverkehrs durch Orte beziehungsweise über Neben- oder auch Radwege führen. Die Topographie mag hier vieles bedingen, aber ein so über viele Orte durchgehendes gut ausgebautes Radnetz mit breiten und gut gewarteten Wegen wie beispielsweise an der Donau, in Teilen Norddeutschlands, Österreichs und des nördlichen Italien darf man nicht immer erwarten. Aufgrund der Topographie ist auch immer mit markanten Steigungen zu rechnen. Es ist ratsam, sich entsprechende Karten zu besorgen oder auch auf den Tourismus-Internetseiten der Kreise und Orte nachzuschauen.

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Montag, 25. März 2013

Einfahrtour für Radler und Motorbiker: Siegerland



Von Siegen übers Hellertal und entlang des Siegtals nach Wissen


25. März 2013. Siegen (bikeclick). Langer Winter. Wenn Schnee und Frost gehen und das Zweirad wieder ausgemottet und auf Vordermann gebracht ist, bietet sich für Radler und Motorbiker eine Einfahrtour an. Das geht in allen Regionen. Man sucht sich eine kleinere oder größere Strecke aus. Hier ein Beispiel aus dem Siegerland im südwestlichen Westfalen – über die Grenze bis nach Rheinland-Pfalz.
Start ist an der zentralen Kreuzung Kochs Ecke in Siegen, der Krönchenstadt, in der der Maler Peter Paul Rubens geboren wurde. Die erste Etappe führt über die B 54 nach Wilndorf. Dazu müssen wir  „über den Berg“. Nutzt man die ausgeschilderte Route über Rödgen, gibt es von der Frankfurter Straße aus nach dem Kreisverkehr gleich einen rund zwei Kilometer langen Aufstieg mit bis zu zwölf Prozent Steigung bis zur Eremitage, dann steigt die Straße  noch rund zwei Kilometer mit mehreren Kurven nach Rödgen an. Danach kann man sich den Wind um die Ohren wehen lassen: Es geht bis nach Winsdorf erst leicht, dann stärker abwärts bis in den Kreisel. Bis hierhin sind vom Start weg rund zehn Kilometer zurückgelegt.
>Eine Alternative mit geringerer Steigung bietet sich vom Ausgangspunkt an über die Leimbachstraße Richtung Stadion und Autobahnauffahrt Siegen-Süd. Bis zum Stadion steigt die Straße kaum an, dann aber deutlich mehr auf rund zwei Kilometern bis zur Höhe unterhalb der Eisernhardt bis zum Abzweig, links, Richtung Eisern. Dann etwa zwei Kilometer mit einer Rundkurve bergab bis Eisern in den Ort, dort links ab und über Rinsdorf  nahezu eben nach Wilnsdorf in den Kreisel, insgesamt rund elf Kilometer.
Vom Kreisel wie oben aus zweigen wir Richtung Neunkirchen/Autobahn ab: rund 1,4 Kilometer bergauf. Im Kreisel oben Richtung Wilden. Es geht bergab und ab Wilden nahezu eben über Salchendorf und Neunkirchen ins Hellertal.
>Alternative: Von Siegen über Eiserfeld nach Neunkirchen, und zwar über die kurvenreiche und teils stark ansteigende Schränke. Auf der Höhe ist rechts ein Restaurant, in der Nähe der Pfannenberg-Aussichtsturm. Abwärts über Salchendorf nach Neunkirchen.

Locker bis nach Betzdorf
An der Hauptkreuzung in Neunkirchen fahren wir geradeaus Richtung Betzdorf – über Struthütten und nach Herdorf. Im nächsten Ort, in Sassenroth, kann man sich bei Interesse das Schaubergwerk anschauen. Mit einigen Kurven führt die Route weiter bis nach Betzdorf. Jetzt der Beschilderung Wissen folgen. Wir sind im Siegtal. Mit ebenen Strecken und teils leichten Steigungen geht es der Sieg entlang bis nach Wissen. Insgesamt sind bis dort etwa 46 Kilometer zurückgelegt.
Die Rückfahrt kann dann wieder wie vor nach Betzdof erfolgen. Von hier lässt sich nun die weitgehend ebene Straße Richtung Siegen durchs Siegtal nutzen. Hinter Kirchen, in Freusburg, gleich an der Sieg, kommt oberhalb die Freusburg in den Blick. Sie thront über dem Tal. Wer einen Abzweig machen will: In den Ort Freusburg fahren. Dann folgt eine steile passartige Straße  zur Burganlage, die schon seit Jahrzehnten als Jugendherberge genutzt wird. Schöner Blick auf Giebelwald, Siegtal und die Höhendorfer. Zurück ins Tal. Eine Steigungsstrecke gibt es auch hier. Sie beginnt bei Büdenholz und endet auf der Höhe oberhalb von Brachbach, dort abwärts nach Mudersbach und weiter über Niederschelderhütte – rechtsseitig sind noch die riesigen Anlagen der früheren Schelder Hütte, der Charlottenhütte,  im Blick -, Niederschelden und Eiserfeld nach Siegen, insgesamt rund 44 Kilometer.

Gesamtroute ohne Abzweige: rund 90 Kilometer
Größere Steigungsstrecken je nach Tour: Siegen-Rödgen, Siegen-Eisernhardt, Wilnsdorf zur Höhe bis zum Kreisel; Siegen – Eiserfeld – Schränke; im Siegtal ab Büdenholz zur Höhe oberhalb von Brachbach. Einkehrmöglichkeiten gibt es überall.
Für Radler: Durchs Siegtal können teilweise Radwege genutzt werden.
Für Mountainbiker: Von Siegen nach Wilnsdorf/Wilden ist es teils auch möglich, Wald-Höhenwege zu nutzen. Man sollte sich entsprechende Karten besorgen oder per GPS planen.
Für Motorbiker: Auf der Rückfahrt bieten sich Alternativ Steigungs- und Kurvenstrecken an, zum Beispiel aus dem Siegtal nach Katzwinkel abbiegen und dort bis Kirchen/Sieg und weiter wie oben durchs Siegtal fahren. 

Weitere Routen in Deutschland, Osttirol, Kärnten und Nordwest-Italien über http://www.bikeclick.de oder über den Button „Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de