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Montag, 8. Juli 2019

Rauf aufs Motorbike - Touren rund ums Kärntner Gailtal

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Rundfahrten mit Pass-Straßen/ Landschaftserlebnis inklusive


Da geht's durch die Berglanddschaft, hier in Friaul. (Fotos/ -Montagen (c) presseweller)



 8. Juli 2019. Siegen/ Hermagor (DiaPrw). Im südwestlichen Kärnten bieten sich für Motorbiker zig schöne und herausfordernde Touren. Ein guter Ausgangspunkt ist das Gailtal, wo Italien nah ist und die Grenze im Bereich der Karnischen Alpen verläuft. „Hier sind wir schon gemütlich einige Pässe und Rundtouren gefahren,“ erzählt uns ein befreundetes Ehepaar, das mit seiner Harley auf vielen Strecken unterwegs und beim jährlichen Harley-Treffen am Faaker See dabei ist (2019 vom 3. bis 8. September). Aber natürlich sind vom Frühsommer bis zum Herbst in dieser abwechslungsreichen Berglandschaft Biker auf den unterschiedlichsten Motorrädern unterwegs.

Mit den vielen Bergstraßen und der beeindruckenden Landschaft sind Kärnten und das Gailtal ein Anziehungspunkt für Biker aus vielen Ländern. Manche fahren allein oder zu zweit mit Sozius-Besetzung, andere in kleinen oder größeren Gruppen. Wenn wir im Sommer vorm Panoramahotel Hauserhof in Kreuth (panoramahotel.at), oberhalb von Hermagor, vorbeischauen, stehen da oft die unterschiedlichsten Motorräder und glänzen in der Sonne. Das Hotel ist wie einige andere in der Region auf Motorradfahrer mit Unterstellmöglichkeiten und mehr eingestellt und hat zig Tourenvorschläge parat, ob zu Strecken über kurvenreiche Straßen und Pässe, zum gemütlichen Cruisen oder zu sehenswerten Zielen.
Hier gibt es von uns drei Tipps für Rund- und Passfahrten vom Ausgangsort Hermagor aus.


Bei Runde 1 lohnt der kurze Abstecher zum Weissensee. 

Kurze Runde 1 Gail- und Drautal
Von Hermagor die Gailtalbundesstraße bis Kötschach-Mauthen (gut 30 Kilometer/ km). Dort zweigt rechts der Gailberg ab. Mit seinen vielen Kehren und überschaubarer Steigung hat es die Passstraße in sich. Auf der Nordseite mit wieder vielen Kehren und im unteren Teil mit schönem Blick aufs Drautal wird nach rund 14 Kilometern in Oberdrauburg das Drautal erreicht. Dort rechts abbiegen und über die Drautalstraße fahren bis bei Greifenburg, etwa 17 Kilometer, zur Abzweigung Weissensee. Es lohnt sich, zum idyllischen See zu fahren, der wie ein Fjord in den Bergen liegt. Es gibt viele Einkehrmöglichkeiten. Zurück auf die Hauptstrecke Richtung Hermagor. Sie führt über den teils steilen Kreuzberg. Hält man im Bereich der Passhöhe und geht einige Meter bergauf, wird man mit einem tollen Blick auf den See belohnt. Dem Gitschtal zu geht es nach Weißbriach und von dort wieder nach Hermagor ins Gailtal. Vom Weissensee sind es rund 22 km bis Hermagor.


Schon im unteren Bereich der Nassfeldstraße geht es mit Kurven los. 

Etwas längere Runde 2 mit Italien
Nun starten wir zum Nassfeld durch. Gailtalbundesstraße Richtung Kötschach bis zum Abzweig Nassfeld und nach Tröpolach. Kurvenreich und teils steil geht es bis auf rund 1530 Meter. Wir sind an der italienischen Grenze. Nun fahren wir die teils enge, kurvige und durch wenige dunkle Tunnels – teils mit Kurve - abwärts. Der Pass heißt hier Passo Pramollo, führt bis in den Talort Pontebba. Vor dem Ort, ein Stück vor dem Passende, besteht auch die Möglichkeit, rechts abzubiegen und durhs beschauliche Aupa-Tal bis bei Tolmezzo zu fahren. Wir fahren bis Pontebba, von Hermagor rund 32 Kilometer. Im friulanischen Pontebba im Kanaltal zweigt die Hauptstraße Richtung Tolmezzo – Udine ab. Bei Tolmezzo geht es rechts ab Richtung Austria (Österreich), vorbei an mehreren kleinen Orten wie Arta Terme und Sutrio. Hierhin lohnt sich ein kurzer Abstecher. Bereits bei der Zufahrt sieht man links die kommunale Käserei (Caseificio), in der es eine Riesenauswahl an Käse gibt. Lecker. Zurück auf der Hauptstraße geht es weiter über Paluzza und Timau, eine deutsche Sprachinsel, von wo bald die Auffahrt auf den Monte Croce Carnico, den Plöckenpass, beginnt.
Nach der Einkehr auf der Passhöhe mit dem gewaltigen Bergmassiv steht nun wieder Talfahrt an. Der Plöckenpas endet in Kötschach-Mauthen, etwa 45 Kilometer von Tolmezzo entfernt. Danach durchs Gailtal nach Hermagor. Für die Gesamtstrecke muss man über 150 Kilometer einplanen.


Teils ganz schön steil, der Wurzenpass - vom Gailtal nach Slowenien. 


Kürzere Route 3 mit Slowenien
Die erste Fahrtrichtung über die Gailtalbundesstraße heißt Villach. Übrigens ist es landschaftlich reizvoll, statt der „Schnellstraße“ ab Nötsch und bis vor Arnoldstein die andere normale Straße über die Dörfer zu nutzen. Linksseitig hat man einige Zeit das mächtige Dobratsch-Massiv im Blick. Von Arnoldstein weiter Richtung Villach bis zum Abzweig Wurzenpass. Diese altbekannte Passstraße hat einige Kurven drauf und vor allem teils massive Steilstrecken mit bis zu 18 Prozent Steigung. Schon relativ weit oben kann man links nach Krainberg abbiegen, eine Hochebene mit Wiesen, Weiden und Wald sowie wenigen Häusern und Marienkapelle. Fantastisch: Wer von der Kapelle ein paar Meter Richtung Norden spaziert, hat einen wundervollen Blick aufs Tal bis in den Bereich Villach und auf die Gailtaler Alpen! Vom Scheitel bergab. Ein Stück vor dem Passende bei Podkoren ist rechts ein kleiner Parkplatz. Bergfreunde sollten sich den Blick auf die Julischen Alpen gönnen: wunderschön. Weiter nach Kranjska Gora. dem quirligen Ort mit Geschäften, Restaurants, Café und Hotels. Bis hier waren es gerade einmal knapp 55 Kilometer. Nun könnte es ein weiteres Pass-Erlebnis geben: über den Vrsic mit tollen Bergpanoramen und über 50 Kehren bis in die Trenta und weiter ins Soča-Tal. Ein anderes Mal.


Pause. Im Hintergrund die Julischen Alpen, Slowenien. 

Von Kranjska Gora biegen wir links auf die Staatsstraße ab und fahren Richtung Westen, am Planica-Tal vorbei, bekannt für seine Skiflug-Schanzen, über die Grenze bei Ratece nach Italien und bis Tarvisio. Die Stadt ist schon immer für seinen großen Markt bekannt. Vielleicht ist gerade Zeit für Bummel und Einkehr. Ansonsten setzen wir die Rückreise Richtung Norden und Westen fort. Über Thörl-Maglern, Arnoldstein folgen wir der Beschilderung Hermagor, wo wir bei dieser Strecke – Kranjska Gora, Tarvisio, Hermagor - nach knapp 60 Kilometern „anlanden“ und so insgesamt knapp 120 Kilometer unter die Räder genommen haben. Wer noch mehr fahren will, kann auch die Route von Tarvisio nach Tolmezzo nehmen und über den Plöckenpass (über 60 Kilometer plus) wieder nach Hermagor fahren, siehe Route 2.

Mit dem Auto/ Papiere
Alle Touren eignen sich natürlich auch für Autofahrer, die gern Passstraßen unter die Räder nehmen.
Ob Motorbiker, Autofahrer, Radfahrer oder Wanderer: Die Personalpapiere – und,
motorisiert, die Fahrzeugpapiere, sollte man immer dabei haben, da an den Grenzen Kontrollen, vor allem bei der Rückfahrt nach Österreich aber auch an anderen Übergängen, möglich sind. Im eigenen Interesse ist es ebenfalls, die Verkehrsbestimmungen in den anderen Ländern zu beachten, da die Bußgelder teils weitaus höher als in Deutschland sind. (jw)

Allgemeine Hinweise: Die Beschreibung der von uns befahrenen Routen sagt nichts über die aktuelle Befahrbarkeit aus und erfolgt insofern ohne Gewähr, ebenso wie angebene Termine, Kilometerangaben, die annähernd sind. Je nach Lage kann es wegen Straßenbauarbeiten, Witterung oder anderen Maßnahmen Sperrungen oder andere Straßenführungen geben. Es ist ratsam, sich vor der Fahrt aktuell zu informieren.

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Mittwoch, 24. Mai 2017

Südlich der Hohen Tauern: Radeln nach Lust und Laune


Dann mal los. Ein Stopp an der Drau. (Alle Fotos (c): presseweller)


Mit dem Fahrrad beeindruckende Landschaften entdecken


23. Mai 2017. Siegen (DiaPrw). Für viele ist es eine Lust, durch grüne, von sanften und schroffen Bergen überragte Täler zu radeln und sich von einer lauen Sommerbrise umwehen zu lassen. Rad fahren im Urlaub liegt bereits seit vielen Jahren im Trend. Bereits Anfang der 1980er-Jahre sahen wir im Bereich der Karnischen Alpen im südwestlichen Kärnten, dass so manche „Sommerfrischler“ in die Pedale traten, und auch die Bewohner nutzten für ihre Erledigungen oft das Rad. Dabei war das Radwegenetz längst nicht so gut ausgebaut wie heute. „Im Tal geht es ganz gemütlich, auch mit Kindern“, sagte uns damals Walter* aus Tressdorf im Gailtal. „Wer sich fordern will: Berge gibt’s genug.“ Recht hat er. Wir haben in Kurzform einige Tipps zu Tourenmöglichkeiten in Osttirol, Kärnten, Friaul und Slowenien für Sie zusammengestellt, alles südlich der Hohen Tauern. Gerade für nicht so lange und relativ eben verlaufende Strecken entlang der Flüsse sind die Strecken auch familientauglich. Auf diesen Bike-Lust-Seiten finden sich immer wieder Hinweise rund ums Radeln, Mountain- und auch Motorbiken.

Rad fahren ist „in“, Man sieht, dass man teils auch in Stadtbereichen in Deutschland bemüht ist, gute Verbindungen für Radler zu schaffen, auch zur Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen. Das entlastet den Verkehr, was wiederum geringere Schadstoffemissionen bringt. Hier und da sind bereits „Rad-Autobahnen“ entstanden, wobei das Wort merkwürdig ist, schließlich handelt es sich um „Rad-Bahnen“. Aber es gibt noch viel zu tun. Das gilt auch für „richtige“ Radwege statt eines Abtrennstrichs auf der Hauptstraße. In Urlaubsregionen war man in den vergangenen Jahrzehnten bemüht, das Radwegenetz ständig zu verbessern. Manche Tour lässt sich mit einem E-Bike, Pedelec, natürlich einfacher angehen. Wer es sich ersparen will, seine Velos zu transportieren, findet in den Touristenregionen meist Möglichkeiten, sich ein Fahrrad oder teils auch Pedelec auszuleihen. Diesen Service für kürzere Radausflüge rund um den Ort gibt es oft auch bei Gastbetrieben, teils sogar kostenlos. Wir haben das auch schon genutzt.



Na klar, Radeln im Urlaub ist bei Klein und Groß beliebt. Gleich geht's wieder los. Hier an der Schwarzach im Defereggental in Osttirol. 


Einige der Rad- und Bergwege wurden, teils in Etappen, von uns oder von Radlern aus dem nahen Umfeld befahren. Manche sind auch im Heft „Familienradeln- und Mountainbiken – Ostalpen/ Südliche Kalkalpen“, Verlag Buch-Juwel, beschrieben. Mehr zum aktuellen Radwegenetz erfahren Sie auf den Seiten der Länder/ Orte/ Tourismusbüros, denen wir auch Kilometerangaben entnommen haben – unten für Sie zusammengestellt. Bei allen Radwegen können kürzere Distanzen als unten angegeben gewählt werden, außerdem sind meist Abzweige in Dörfer/ Orte möglich. Oft haben sich Gastronomie und Unterkunftsbetriebe auf Biker eingestellt. Zur genauen Tourplanung sind neben modernen GPS-Einrichtungen und Co. Radkarten der jeweiligen Region besonders sinnvoll.
Gleich hier weisen wir auch darauf hin, dass wir beim Radeln außer einem verkehrssicheren Bike unbedingt einen Helm empfehlen, damit bei Stürzen oder anderen Unfällen der Kopf besser geschützt ist!


Aus dem Iseltal die Bergstraße hoch nach Kals. Rast am Wasserfall.



Von St. Jakob im Defereggental über den Staller Sattel. Von der anderen Seite, aus dem Antholzer Tal, muss man sich quälen. Steile serpentinenreiche Auffahrt. 


Von Osttirol bis Kärnten

Für Genussradler und Mountainbiker gibt es in beiden Ländern keinen Mangel an Fahrmöglichkeiten. Herausforderungen sind zum Beispiel die Straßen-Strecke aus dem Iseltal bei Huben hoch nach Kals und – mit Großglocknerblick – noch ein Stück weiter sowie im Defereggental die Tour „Rund um den Riesenferner“. Gemütlicher fahren: Entlang des Bergflusses, der Isel. Von Matrei bis Lienz flussabwärts, mit 29 Kilometern angegeben.
Der in Osttirol bekannteste Radweg ist der Drauradweg. In der Gesamtheit kann er von Toblach in Südtirol bis nach Maribor in Nordost-Slowenien befahren werden. An Lienz und Oberdrauburg vorbei bis Spittal in Kärnten sind es gut 120 Kilometer, in Osttirol unter anderem von den Lienzer Dolomiten flankiert. Der Weg wurde hier als „angenehm und schön“ beschrieben.


Entlang des Drauradwegs mit klasse Bergblicken Richtung Spittal/ Kärnten.


Mit Bergstraßen wie ins Lesachtal und in Höhendörfer, Pässen wie Plöcken-, Kreuzberg- und Nassfeld-Pass sowie Almwegen, alten Grenz- und Schmugglerpfaden sowie vielen ausgewiesenen Mountainbikerstrecken sind im südwestlichen Kärnten Biker, die Herausforderungen suchen, gut beschäftigt. Gemütlicher und familiengerecht geht es da schon eher über den Gailtal-Radweg. Von Kötschach-Mauthen aus flussabwärts radeln. Bis zum Ende, bei Villach, sind's rund 90 Kilometer – oft entlang der Gail, an Wiesen und Feldern vorbei. Je nach Bereich kommen zum Beispiel der markante Reißkofel, der Gartnerkofel und der mächtige Dobratsch in den Blick.



Am Gailtal-Radweg. Mal für ein Foto anhalten oder für ein Bad in der Gail.



Zugang zum Gailtal-Radweg (R 3) gibt es in vielen Orten.


In Friaul/ Italien und Slowenien

Als wir vor wenigen Jahren zum ersten Mal zwischen den Orten Pontebba und Tarvisio im italienischen Kanaltal einen breiten, auch vom Fahrbahnbelag her bestens ausgebauten Radweg sahen, waren wir überrascht und hellauf begeistert: „Das ist einfach nur toll, hier zu radeln!“ „Perfetto“ sagt der Italiener. Da müssen wir ihm recht geben. Es ist zum großen Teil eine zum Radweg umgebaute Bahnlinie - sehr sinnvoll! Das kennen wir sehr vereinzelt auch aus unserer Region, aber so gut haben wir es noch nirgendwo gesehen. Klasse! Von der Grenze bei Thörl-Maglern, genau von Coccau aus, zwischen Thörl-Maglern und Tarvisio, fährt man zum Beispiel bis ins nahe Tarvisio. Der Ort ist seit jeher für seinen großen Markt sowie die ringsum angesiedelten Fachgeschäfte bekannt und bietet zig Einkehrmöglichkeiten.



Dazu kann man richtigerweise "Rad-Bahn" sagen, im Kanaltal in Friaul! Toll. Viellicht könnten sich manche Städte, Kreise, Regionen in Deutschland hier etwas Gutes abschauen. 


Weiter südlich sind es bis zum verträumten Örtchen Venzone etwa 65 Kilometer. Hier kommt auch der große breite Fluss, der Tagliamento, in den Blick. Bei unseren Besuchen bisher war er noch nicht eingemauert oder in ein enges Betonbett gezwängt. Wie viele andere hoffen wir, dass es so bleibt! Ein paar Kilometer entfernt liegt Gemona. Wie Venzone wurde der Ort bei dem großen Erdbeben im Mai 1976 weitgehend zerstört. Auf einer Rundfahrt wenige Monate später durch Friaul-Julisch-Venetien haben wir die ruinösen Folgen des Bebens gesehen. Und so einige Jahre später, wie sie wieder aufgebaut waren. Beide sind malerische Orte. Auf dieser Tour nach Venzone radeln Sie zwischen Karnischen und Julischen Alpen sowie den friulanischen Bergen.



Alltags- und Freizeitradler wissen die klar markierten Radrouten zu schätzen.


Im Örtchen Coccau, zwischen Thörl-Maglern und Tarvisio, steigen Radler in den Alpe-Adria-Weg ein, den „Ciclovia Alpe-Adria“. Er führt bis ans Meer nach Grado, mal Berge, mal Adria. Okay, zirka 175 Kilometer. Wer keinen Rekord aufstellen will, rastet und übernachtet unterwegs, Benvenuti in Italia (Willkommen in Italien)!

Herausfordernde Straßen-Strecken: Von Pontebba aus, knapp 35 Kilometer vom Ausgangsort bei Thörl-Maglern, durchs Aupatal fahren; ab Pontebba den Passo Pramollo hoch oder über den Lanzenpass nach Paularo (Achtung, teilweise sehr eng, wenn Autos unterwegs sind!) und zum Plöckenpass. Von Tarvisio zu den wunderschön gelegenen Fusine-Seen.
Von Tarvisio wie vor geht es teils über Bahntrasse auch nach Slowenien. Zentraler Anlaufpunkt ist das pulsierende Kranjska Gora. Die Grenze wird bei Ratece passiert. Ob Fusine oder Kranjska Gora: Die Berge sind eindrucksvolle Begleiter.


Rund um Kranjska Gora gibt es einzigartige Ausblicke in die Julischen Alpen. 



Im Ort geht's lebendig zu. Der Radweg-Einstieg ist nicht weit. 


Für den Vrsic-Pass brauchen Sie gute Kondition. Die Ausblicke sind berauschend. 


Herausfordernde Strecken: Von Kranjska Gora den Vrsic-Pass fahren, oder ein Stück davon. Nach Moistrana (Richtung Jesenice/ Ljubljana) mit Auto oder Rad fahren (weitgehend eben, teils wohl Radweg) und dort ins Vrata-Tal. Im oberen Kessel hat man den Triglav, den höchsten Berg Sloweniens, direkt im Blick. Von Moistrana aus geht es – zuerst ansteigend – auch ins Kot-Tal mit tollen Ausblicken sowie ins Krma-Tal, das bei Bled endet. Hier weiter auf die Pokljuka, bekannt für die Langlauf Wintersport-Cups.



Wenn Sie dem höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav, näher kommen wollen, fahren Sie von Moistrana ins Vrata-Tal. Okay, ein bisschen Trittkraft und Kondition sind gefragt. Dafür ...

kommen Sie auch, unten, an diesem schönen Wasserfall vorbei.



Überall lässt sich gut urlauben oder Zwischenstation auf Touren machen. Die Landschaften sind wundervoll, die Menschen, wie wir es erfahren haben, sehr gastfreundlich. So oft wir da waren, hat es uns einfach nur gut gefallen. Manche möchten „ihr Rad dabei haben“. In den Haupt-Touristenorten gibt es schon lange Leihmöglichkeiten, meist auch für E-Bikes. Gerade für die Hauptsaisonen Sommer/ Radelherbst ist es ratsam, sehr rechtzeitig zu buchen, vor allem auch dann, wenn man nicht von einem Standort aus Tagestouren unternehmen will, sondern in Etappen fahren und übernachten will.  Über die Homepages gelangt man in der Regel auch zu Seiten für die Unterkunft.



Aktuell wissen wir nicht, ob es diesen markanten Hinweis beim Drauradweg noch gibt, aber in der Saison finden Sie viele Einkehrmöglichkeiten. 




Sonnige Tage zum Radeln. Hier morgens im Kärntner Gailtal. 

Hinweis: Fotos sind aus verschiedenen Jahren. Örtlichkeiten können sich verändert haben. Kilometerangaben sind nur „zirka“ zur groben Orientierung. Für die aktuelle Befahrbarkeit, Wegezustand, Sperrungen usw. können wir keinerlei Garantie übernehmen. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten.
Presse: Soweit Sie den gesamten Text verwenden wollen, ist das mit Urhebernachweis möglich. Eingeschlossen ist ein honorarfreies Foto mit Urhebernachweis alles mit Belegexemplar per PDF oder Veröffentlichungshinweis an uns. Gerne stellen wir Ihnen einen kürzeren zusammenfassenden Text sowie diese Fotos gegen Honorar zur Verfügung. Bitte anfragen. (c) für Text und Fotos bei presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht. 


Web-Links

Samstag, 14. Mai 2016

Gute Radwege geben mehr Sicherheit




Auf Radwegen oder verkehrsarmen Straßen unterwegs, hier im Südwesten Kärntens, Gailtal-Radweg, abseits der Straße. Das ist sicherer. Gute durchgehende Beschilderung. Je nach Land mal in Grün, Braun oder anders. (Alle Fotos: (c) presseweller)

Klare Trennung vom Verkehr – Neue Spuren in Siegen

Neu ab: 17. Mai 2015. (Bike-Click). Radeln ist beliebt. „Wir haben uns jetzt E-Bikes zugelegt“, erzählt das befreundete Ehepaar, so Mitte 60 Jahre alt. „Damit fällt es doch viel leichter, die Bergaufstrecken bei uns zu fahren.“ Radler sieht man allerorten, und gerade auch die Tourismusgebiete setzen seit Jahren auf den Trend. „Wir konnten überwiegend weit abseits des Verkehrs genüsslich radeln. Auf diesen nahezu ebenen Wegen können auch die Kinder mit“, sagen uns Urlauber, die im Südwesten Österreichs unterwegs waren. Am wichtigsten ist immer, sicher fahren zu können. Dafür sind gute Radwege erforderlich, wie sie in vielen Regionen, oft abseits der Straßen oder deutlich durch Grünflächen abgetrennt, existieren. Aber das ist längst nicht überall so.

In Siegen zum Beispiel gab es früher entlang der Hauptstraße wie am Kölner Tor einen separaten Radweg, breit und ähnlich wie ein Bürgersteig mit Bordstein abgeteilt. „Da fühlten wir uns sicher“, erinnern sich Radler ihrer frühen Jugend. Dem Verkehrskonzept nach wurde später aber auf zweispurige Fahrbahn mit Bürgersteig und ohne Radweg umgestellt. Bei der nun erneuerten Verkehrsführung in diesem Bereich mit nur noch einspurigem Verkehr und Parkplätzen an der Seite hat sich daran nichts geändert. Seit einigen Jahren gibt es in *Siegen neben verschiedenen Radstrecken mit einer weißen Strichlinie abgetrennte Streifen als Teil der Straße wie in der Eiserfelder Straße. Löblicherweise gibt es aber davor ein von der Hauptstraße klar getrenntes und gut bemessenes Teilstück, wie es auch andere Radwege statt -spuren in Siegen und Umland gibt. Bei den gekennzeichneten Radspuren auf der Straße, auch anderorts anzutreffen, werden sich viele fragen, was das für ein unsicheres Gefühl für Radler sein muss, wenn dort ein LKW an einem vorbeirauscht. Ähnlich ist die Situation, wenn Busspuren genutzt werden können. So richtig klasse ist das alles nicht. Auf Überlandstraßen gibt es teils auch neben der Straße einen sehr kleinen Weg für Fußgänger und Radfahrer – nicht gekennzeichnet. Eng wird es dabei nur bei den – wichtigen – Leitpfosten, die man umfahren muss. Wenn hier die Familie mit Radanhänger unterwegs ist, wird es knapp, oder geht gar nicht. Um beim Beispiel Siegen zu bleiben: Für manche Bergfahrten wie auf den Giersberg hat man quasi als Start zu einem „Fahrradprogramm“ nun die Fahrbahn bergauf durch eine gestrichelte Linie abgeteilt und eine Fahrradspur geschaffen, erkennbar am Fahrradsymbol. Das ist im Prinzip gut, weil Radler nun auf „Ihrer Spur“ fahren können, wie unser schematische Darstellung zeigt. Die Straße hat keine Mittellinie zur Orientierung. Autofahrer müssen gegebenenfalls bei Gegenverkehr abwarten. Trotz aller Terminhektik muss diese Zeit bleiben, wenn erforderlich, um die Radler nicht zu gefährden.




Abstand wahren

Im Prinzip gilt das seitliche Abstandhalten – neben dem immer wichtigen Abstandhalten zum Vordermann – auch auf anderen Straßen. Die Straßenverkehrsordnung bleibt aber wie viele Gesetze und Verordnungen schwammig und nennt keinen Mindestabstand, sondern führt einen „ausreichenden Sicherheitsabstand“ an und besagt verkürzt, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden dürfen. Allgemein geht man – dazu gab es einmal ein Urteil – von 1,5 Metern Abstand aus. Und natürlich trifft Fahrer motorisierter Fahrzeuge immer die Pflicht, Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Das sollte Radler aller Altersgruppen aber nicht davon abhalten, den Verkehrsfluss im Auge zu behalten und unbedingt einen Helm zu tragen! Vielleicht bewegt sich der Gesetzgeber endlich auch einmal zu diesem Thema.
Klar, es gibt auch die anderen Fälle, in denen Radler einfach auf der Straßenmitte oder mehrere nebeneinander fahren und wo auch Erwachsene, obwohl nicht erlaubt und trotzdem täglich massenhaft zu sehen, den Bürgersteig bzw. den Fußgängerweg nutzen. Wie viel besser ist es, auf richtigen Radwegen unterwegs sein zu können, die nicht durch eine einfache Linie von der Straße getrennt, sondern jenseits der Straße angelegt sind. Das gibt es zum Glück auch!


Besser: Separate Radwege

Wer zum Beispiel in **Norddeutschland, in Brandenburg, in Österreich, im Nordosten Italiens und im Bereich des angrenzenden Sloweniens unterwegs war, weiß, dass es sehr gute Möglichkeiten zum Radeln gibt. Das ist in Nordrhein-Westfalen wie im Siegerland zum Teil ebenfalls so. Aufgrund der Topographie ist es nicht immer einfach, solche Routen anzulegen. Im Endeffekt spielen auch stets Grundbesitzfragen mit. In den Tourismusregionen hat man schon vor Jahren erkannt, wie wichtig es ist, der steigenden Zahl von Radurlaubern gerecht zu werden. Aber auch dort ist es so, dass es wegen „moderner Welt“ kaum noch Einkaufsmöglichkeiten am Ort gibt. Über Radwege kann man relativ gefahrlos mit dem Fahrrad in einen anderen Ort in der Nähe mit Geschäften kommen. Deshalb sind oft mal mehr oder weniger breite, oft geteerte und gut ausgeschilderte Wege angelegt, entweder völlig separat weit neben den Straßen und nicht als integrierter, nur durch eine Linie abgetrennter Teil, sondern durch Grünflächen oder kleine Dämme klar abgegrenzt. Das gibt ein sicheres Gefühl. Schließlich radeln nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Familien.
In Norddeutschland ist das häufig so zu sehen. Im Kärntner Gailtal fährt man zum Beispiel am Gailtal-Radweg und kann meist einfach in die Dörfer und Orte abzweigen. Ähnlich ist es am Drauradweg. Im Osttiroler Defereggental radelt man unter anderem gemütlich neben der Schwarzach, weit ab vom Straßenverkehr. So ist es zum Teil auch im nordwestlichen Oberkrain (Slowenien). Und wer im Kanaltal in Friaul (Italien) diese großen, bestens ausgebauten Radwege sieht, kann nur staunen. Sicherheit sollte immer oberstes Gebot sein. Egal wo!
In viele Tourismusregionen muss auch sein Bike nicht mitnehmen. Es gibt viele Ausleihmöglichkeiten, auch für E-Bikes. 



Abgetrennte Radspuren von der Hauptstraße: links schon seit Jahren auf der Eiserfelder Straße mit regem Auto- und LKW-Verkehr, rechts neu am Giersberg.



Anders hier. Da können sich Radler freuen. Im oberen Kanaltal in Friaul/ Italien gibt es Platz und mehr Sicherheit auf solch tollen "Premium"-Radwegen, die neben der vielbefahrenen Straße und den Orten mit Abzweigmöglichkeit vorbeilaufen.

Wechselbereiche

Dennoch können in Kreuzungs- oder Radweg-Wechsel-Bereichen Probleme auftreten. Zum Teil muss dann auf die öffentliche Straße aufgefahren werden, um auf der anderen Seite wieder auf den Anschluss zu kommen. Das lässt sich je nach Örtlichkeit nicht immer vermeiden. Hier obliegt dem Radfahrer besondere Vorsicht. Andererseits wäre zu überdenken, ein neues Straßenschild einzuführen, dass andere Verkehrsteilnehmer im Straßenbereich darauf hinweist, dass hier Radfahrer die Straße kreuzen oder auf die Straße auffahren. Das wäre ein Zusatz für bessere Sicherheit!

Wer nun unbedingt Passstraßen und andere Bergstrecken fahren will, muss meist mit der öffentlichen Straße vorlieb nehmen. Andererseits gibt es in den Tourismusregionen zig ausgewiesene und herausfordernde Strecken für Mountainbiker.

(*Siegen steht hier nur beispielhaft, weil es für uns nahe liegend ist. **Alle genannten Regionen sind ebenfalls nur beispielhaft aufgeführt. Es gibt viele weitere in Deutschland und im Ausland mit gut ausgebauten Radwegen bzw. Radwegenetzen, einschließlich der Weitwege wie unter anderem an der Donau und an der Elbe)




Das Pedelec, E-Bike, gewinnt zusehends an Boden, ob für Einkauf oder Ausflug.

Immer mehr treten in die Pedale

Radeln liegt im Trend, wie sich am Bestand und den Absatzzahlen für Fahrräder und Pedelecs, E-Bikes mit tretunterstütztem Elektroantrieb, ablesen lässt. Rund 89 Prozent der deutschen Bevölkerung verfügen danach über ein Bike, legt man den Bestand von rund 72 Millionen zugrunde. Laut dem Portal „statista.com“, das sich auf Zahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) beruft, ist das der Wert von 2014. Wachsendes Interesse gibt es seit Jahren bei E-Bikes, im Vorjahr betrug der Absatz laut ZIV rund 535.000. Da je nach Möglichkeit auch zum Arbeitsplatz per Fahrrad „gependelt“ wird, stehen nun auch, wie im Ruhrgebiet im Einzelfall schon vorhanden, „Radbahnen“ im Focus. Den zurzeit gängigen Begriff „Radautobahn“ haben wir vermieden. Ein zusätzlicher Weg zur Fahrradfreundlichkeit einer Region, eines Ortes. Illusionen muss man sich deswegen nicht machen, aber zumindest wird der Stadtverkehr dadurch etwas entlastet. Für Radler geht es schneller und sicherer. Richtig gute Radwege sind eine Investition zum Nutzen der radelnden Bürger, tragen zur Sicherheit bei und sind nützlich für den Tourismus. (jw)

Hinweis: Fotos aus verschiedenen Jahren. Sie dienen der Bebilderung. Örtlichkeiten, Ansichten, Verkehrsführungen können sich geändert haben. Zwischen Einstellen des Artikels und des Aufrufs können sich ebenfalls Änderungen ergeben haben, ob bei Fotos oder Text, zum Beispiel geänderte Gesetze, Verordnungen usw. Das bleibt ebenso vorbehalten wie Irrtum. Copyright, deutsches Urheberrecht, auf Fotos und Text by Presseweller/Bike-Click. Bitte unbedingt bei Verwendung angeben).


Über die Seiten “Bike-Click“ auf http://www.presseweller.de gelangt man auch zu Fahrrad- und Motorbike-Tourenhinweisen, die von Zeit zu Zeit eingestellt werden. Aktuelle Einstellungen sind mit „Neu“ gekennzeichnet. Der Aufruf der bebilderten Texte kann ohne Anmeldung erfolgen. Übr die Hauptseite gelangen Sie auch zu Reiseinformationen und -berichten.  











Freitag, 24. April 2015

Bike satteln und ab in den Frühling

Mit Fahrrad, Pedelec oder Motorbike auf Tour/ Tipps bei Presseweller

April 2015. Siegen (Dialog/prw). Frühling, das ist die Zeit, in dem es wieder aufs Rad und aufs Motorrad geht: durch die Landschaft touren. Voraussetzung ist erst einmal, dass das Bike gecheckt und fahrfit ist. Möglichkeiten, in die Pedale zu treten, gibt es meist um die eigenen Wohnorte herum reichlich, schön ist es aber auch, jetzt in anderen Regionen unterwegs zu sein. Über die Seiten “presseweller.de” gelangt man zu verschiedenen Tourenbeschreibungen.
Winter vorbei, Sonnenschein oder zumindest angenehmere Temperaturen und schneefreie Straßen: Damit beginnt für Radler und Motorradfahrer wieder die Saison. Bereits so einige waren an den bisherigen Sonnentagen schon unterwegs. Klar, das Bike sollte gründlich durchgesehen und in Ordnung sein. Neben Säubern und einer eigenen Erstkontrolle ist hinsichtlich Technik ein Check im Zweirad-Fachbetrieb ratsam, was inzwischen sicher bereits von einigen erledigt ist. Bremsen, Beleuchtung, Kette oder Antriebsstrang und mehr müssen voll funktionstüchtig sein. Für Motorradfahrer empfehlen sich laut Experten auch erst einmal kleinere Einfahrrouten, um das Bike wieder gut “im Griff” zu haben. Sicherheit steht obenan! Bei Pedelecs, dieser inzwischen beliebten E-Bike-Art, sollte neben intakter Technik der Akku geladen sein. Für längere Strecken ist es gut, einen zweiten mitzunehmen.



Einfach klasse, dieser Rdweg in Friaul/ Italien. (Foto: presseweller)


Strecken gibt es überall
Selbst vor der Haustüre gibt es schöne Strecken, wobei Radler nicht immer das Glück haben, auf ein weitgehend durchgängiges Radwegenetz zu treffen. Zum Teil führt noch ein durch einen Strich abgetrennter schmaler Streifen über Hauptverkehrsstraßen! Es gibt sie aber natürlich, diese langen Wege, wie, nur zum Beispiel, den Elbe-Radweg, den Donau-Radweg, den Radweg entlang der Jagst, den Drauradweg, der sich mit dem kleineren Gailtalradweg verbinden lässt, die vielen Radwege im Münsterland und in Norddeutschland sowie die teils bestens ausgebauten Wege im nordöstlichen Friaul, von denen man auch nach Slowenien fahren kann. Natürlich gibt es gerade in den Ferienregionen auch meist familienfreundliche Radwege. Womit wir aber schon wieder bei “Reisen” sind. Keine Frage, dass die Berglandschaften mit kurvenreichen Pässen auch für Motorbiker äußerst interessant sind.
Mit Mountainbike oder Motorrad kann man aber in den deutschen Mittelgebirgen ebenfalls gut unterwegs sein, zum Beispiel im Schwarzwald, im Taunus, in der Eifel, im Rothaargebirge mit Siegerland und Sauerland undsoweiter: Rast an einem See oder auf der Höhe mit herrlichem Ausblick, ganz, wie es gefällt.

Eigenes Rad oder ausleihen?
Beim Urlaub mit dem Fahrrad stellt sich die Frage: unbedingt vor Ort mit dem eigenen Rad fahren wollen oder ein Bike ausleihen? Bequemer ist es nach unserer Ansicht, vor Ort ein Rad auszuleihen. Man spart sich den Transport. Das ist auch besonders bei E-Bikes, den Pedelecs, interessant, weil sie keine Leichtgewichte sind, sondern meist und teils deutlich über 20 Kilogramm auf die Waage bringen. Falls man es doch mitnehmen will: Der Fahrradträger sollte darauf abgestimmt sein! In den Tourismusregionen gibt es in der Regel Rad-Verleiher, inzwischen auch immer mehr, die Pedelecs im Programm haben. Bei manchen Pensionen und Hotels steht kostenlos eine kleine Palette normaler Fahrräder zum Gebrauch zur Verfügung.
Ganz abgesehen davon bieten auch einige Veranstalter oder Busreisedienste den Rad- und teils auch den Motorradurlaub mit Mitnahmeservice an. Außerdem gibt es in Tourismusregionen teils Anbieter, die sich auf Biker eingestellt haben. Das Panoramahotel Hauserhof “www.panoramahotel.at” in Hermagor im südwestlichen Kärnten zum Beispiel hat über 20 Touren für Motorbiker, von den Karnischen über die Julischen Alpen bis in die Dolomiten, zusammengestellt, auch mit Tourenbegleitung. So wie in diesem Fall sind auch bei anderen “Bike-Gastbetrieben” die Inhaber meist selbst begeisterte Motorradfahrer.
Zu Fahrrädern, Pedelecs und Motorrädern sowie zu Radwegen, Reiseveranstaltern und Tourismusregionen kann man sich ausführlich im Internet informieren. Über die Seite “Bike-Click” auf http://www.presseweller.de gelangt man zu verschiedenen kurzen Tourenbeschreibungen für Radler und Motorbiker.

Foto: Klasse Radwege im italienischen Friaul. (Foto: presseweller)

Hinweis für Redaktionen. Dieses Foto (honorarfrei) und andere Bike-Fotos können Sie auch im Original bei uns anfordern.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Im Sommerurlaub: Mit dem Rad auf Tour

       
   
 Rast an der Drau, Richtung Spittal. (Foto: joew)



Im Jagsttal und Schwarzwald, an Drau, Gail und über Passstraßen


28. Mai 2014. Siegen (dialog). Sommerurlaub, das wird für viele auch wieder „Radeln“ heißen. Manche unternehmen mehrtägige Touren wie zum Beispiel über den Donau- oder den Elbe-Radweg, viele andere machen Tagestouren von einem festen Stützpunkt aus, kommen also jeden Tag wieder in ihre Unterkunft zurück. Auch dabei gibt es vieles zu entdecken, einschließlich herausfordernder Mountainbikestrecken. In vielen Regionen besteht mittlerweile auch die Möglichkeit, ein Pedelec, also ein Rad mit unterstützendem E-Antrieb, auszuleihen. Auf den Seiten von presseweller.de findet man unter „Bike-Click“ zahlreiche allgemeine Streckenbeschreibungen. Nachfolgend ein paar Möglichkeiten im Südwesten Deutschlands sowie im südlichen Österreich, in Osttirol und Kärnten – alles beliebte Urlaubsregionen.

In Deutschlands Südwesten kann man zum Beispiel entlang der Jagst oder auch der Kocher zum Neckar hin fahren. Es stehen verschiedene Tourenmöglichkeiten zur Auswahl, ob um die 70 oder über 100 Kilometer. Ein großes Terrain für Radfreunde bietet der Schwarzwald, zum Beispiel mit dem über 100 Kilometer langen Enztalradweg, entlang der Rench durch die Ortenau oder an der Elz im Breisgau. Wie wäre es, mal rund um den Kaiserstuhl zu radeln oder mit vielen tollen Aussichtsmöglichkeiten, die Schwarzwaldhochstraße, am idyllisch gelegenen Mummelsee vorbei, unter die Räder zu nehmen – Einkehr auf Gutes eingeschlossen? Für Radler und Mountainbiker gibt es unzählige Möglichkeiten, sich den Schwarzwald mit seinen Städten, Städtchen und Dörfern zu „erobern“ und sich dies und das, wie bei allen Radtouren, am Wegesrand anzuschauen, von der Burgruine über das Schloss bis zur Kirche und zum Museum. Bei allen Radwegen gilt: Man muss ja nicht die gesamte Strecke, zum Beispiel 300 Kilometer fahren, sondern kann sich schöne Etappen aussuchen. Bei Strecken entlang von Flüssen ist es natürlich angenehmer, mit dem Fluss, also von der Quelle Richtung Mündung zu fahren. Das geht in der Regel leichter und ist meist auch für Familien mit Kindern ideal. Noch tiefer im Süden liegt der Bodensee, wo der Bodensee-Radweg zu Touren einlädt. Mit einem Sprung über die Grenze geht es weiter in den Südwesten Österreichs, zuerst nach Osttirol.

In Österreichs Südwesten


Auf den verschiedenen Bergtrassen, wie über den Staller Sattel oder, ebenfalls vom Defereggental aus, rund um den Riesenferner oder aus dem Iseltal bei Huben die Kalser Glocknerstraße hoch, ist kräftige Pedalarbeit gefragt. Mountainbiker wissen solche Anforderungen zu schätzen. Auf den Höhen warten nicht nur tolle Aussichten, sondern auch der Downhill, die Abfahrt, bei der man sich den Sommerwind um die Nase wehen lässt.
Wer es einfacher will, radelt über den Drautalradweg, zum Beispiel ab Sillian über Lienz und weiter und weiter …, insgesamt über 350 Kilometer. Medienmeldungen nach sind nun die Erneuerungsarbeiten des Weges bei Leisach abgeschlossen, sodass der Weg dort wieder wie früher entlang der rechten Drauseite führt. Fährt man die rund 45 Kilometer von Lienz nach Greifenburg, kann man zum Weissensee in Kärnten abzweigen und weiter über den steilen Kreuzbergpass, normale Fahrstraße, ins Gitschtal und Gailtal fahren und dort den insgesamt rund 90 Kilometer langen und nahezu eben verlaufenden Gailtal-Radweg, R3, nutzen. Von hier führt er Richtung Osten bis bei Villach, wo man wieder in den Drautalradweg „einsteigen“ kann. Fährt man auf dem Gailtal-Radweg Richtung Westen kommt man nach Kötschach-Mauthen. Um wieder auf den Drautalradweg Richtung Ausgangspunkt zu kommen, gibt es von hier zwei Möglichkeiten über allgemeine Straßen: über den Gailbergsattel mit seinen vielen Kehren nach Oberdrauburg ins Drautal oder über das Lesachtal und Tiroler Gailtal ins Drautal bei Sillian.
Je nach Standort im Drau- oder Gailtal, im Defereggental oder Lesachtal bieten sich auch für Mountainbiker die verschiedensten Strecken an, ob zu Höhendörfern oder Almen, ob über den Plöckenpass oder das Nassfeld nach Italien sowie auf zig Mountainbikewegen. Bei der bei Bikern bekannten traditionellen Dolomitenrundfahrt, die am 8. Juni in Lienz startet, gibt es in diesem Jahr eine extra Herausforderung, von den Veranstaltern „SuperGiroDolomiti“ genannt. Sie bezieht unter anderem die oben angeführten Strecken Nassfeld, Plöckenpass und Lesachtal ein sowie auf italienischer Seite den teils engen Lanzenpass in Friaul-Julisch-Venetien. Wer übrigens dort, auf der Südseite der Karnischen Alpen, radeln will, findet einige nach unserer Auffassung „autobahnähnlich“ gut ausgebaute Radwege. Dazu aber mehr im nächsten Bericht. (jw)


Weitere Fotos, zum Publizieren honorarpflichtig, können ebenfalls über diese Seite angefordert werden.

Zu Details erfährt man mehr über die folgenden allgemein zugänglichen Internetseiten:

drau-radweg.com; drauradweg.com; www.osttirol.com; www.defereggental.com; www. weissensee.com; www.lesachtal.com; www.nassfeld.at; www.nlw.at sowie immer rund um Urlaub, Reisen und Autotests bei http://www.presseweller.de